Archiv für Juli 2010

Angelzeit befindet sich in einem stetigem Auf- und Ausbau, den man in den allermeisten Fällen kaum wahrnimmt. Was allerdings durchaus wahrnehmbar ist, ist die neue Rubrik “Buch und Film”. An dieser Stelle möchte ich zukünftig kurz meine Meinung zu Büchern und Filmen schreiben und sicherlich auch den einen oder anderen Kauftipp abgeben.

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Am Dienstag hat es geklappt, ich habe meinen ersten nennenswerten Wels auf die Schuppen legen können. Nachdem ich vor zwei Wochen ein Guiding, mit dem Ziel mir die Welsangelei näher zu bringen, gebucht und mir das nötige Equipement gekauft hatte, hat es jetzt beim zweiten Ansitz schon gleich gerummst. Gegen 22:45 Uhr bimmelte das Glöckchen an meiner hoch aufgerichteten Welsrute. Ich hatte sie mit einem Tauwurmbündel an der U-Posen-Montage direkt am Buhnenkopf ins ausgespülte Loch ausgelegt. Das bimmeln war anfangs so leicht, dass ich dachte irgendwelches Treibgut sei mir in die Schnur getrieben. Diese Annahme entpuppte sich dann allerdings sehr schnell als Fehlannahme. Der Zug auf die Rute wurde deutlich stärker und als ich den Anschlag setzte, merkte ich sofort, dass ich es mit keinem kleinen Wels zu tun hatte, dar Adrenalinspiegel ging augenblicklich hoch. Der Fisch hatte ordentlich Kraft und auf Grund eines wackligen Stands auf den Steinen der Buhne schaffte er er doch tatsächlich mich ins Stolpern zu bringen. Zwei-drei Schritte musste ich auf ihn zu machen um nicht zu stürzen.

Keine Ahnung wie lange ich ihn gedrillte hab, aber irgendwann konnte ich dann endlich meinen ersten Waller im Schein der Kopflampe sehen. Der Anblick versetzte mir dann den nächsten Adrenalinkick. Ich hatte noch nie in einem heimischen Gewässer einen solchen Fisch gefangen. Schnell wurde mir bewusst, dass ich gleich in dieses riesige Maul, in dem irgendwo auch mein Drilling steckte, meine Hand würde hineinschieben müssen, um den Fisch per Wallergriff zu landen. Nach kurzem Zögern zog ich mir mit der freien Hand mein T-Shirt aus, wickelte es um meine rechte Hand, griff zu und konnte den Waller sicher an Land bringen.

Mein erster Rheinwels war besiegt und ich war überglücklich. Das Maßband zeigte auf den Zentimeter genau 1,50m, mein persönlicher Rekord.

Waller aus dem Rhein

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...aus diesen beiden Komponenten besteht meine brandneue Combo fürs Angeln mit leichten bis mittleren Kunstködern.
Ich habe mich bei der Berkley-Rute für das 2,10m Modell mit einem WG von 10-32 Gramm entschieden.
Die Rute, die bequem auch leichtere Köder wirft, kann sowohl mit einer Baitcaster-, als auch mit einer Stationärrolle gefischt werden. Für leichte Köder unter 15 Gramm werde ich zunächst auf meine gute, alte Stradic zurück greifen. So muss ich nicht darauf verzichten ggf. auch mal einen Chubby oder einen 3,5cm Kopyto am 7gr-Kopf werfen zu können, wenn sich die Barsche grad auf Brut eingeschossen haben.
Bei schwereren Crankbaits, Gummis, kleinen Jerkbaits etc. kommt dann die Abu zum Einsatz. Dadurch kann ich gut das Werfen mit der BC-Rolle üben, um diese dann auch bei immer leichteren Gewichten dran zu lassen.
So zumindest der Plan.
Gestern war ich dann auch kurz am Rhein um die Combo mal zu testen und ich muss sagen, dass die Rute mit der schwarz/roten Revo nicht nur verdammt geil aussieht, sondern sich obendrein auch super wirft. Leider konnte ich bei meinem kurzen Testfischen keinen Fisch ans Band bekommen und somit weiß ich nicht, wie es sich anfühlt einen damit zu drillen. Ich bin mir allerdings sicher, dass das nicht mehr lange der Fall sein wird…

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