Gestern abend war ich für 1,5 Stunden am Rhein um ein bissl auf Barsche zu angeln. Leider ist der Wasserstand zur Zeit sehr hoch und die Strömung entsprechend kräftig. Hinzu kommt eine Milchkaffe-Färbung, die das Angeln auf Sichträuber nicht leichter macht. Ich entschied mich daher für den Einsatz von ASPs, da diese 1. sehr starke Vibrationen abgeben, die von den Fischen wahrgenommen werden und 2. durch ihr hohes Eigengewicht in Kombination mit dem kleinen Körper sehr gut mit starker Strömung klar kommen und nicht sofort an die Oberfläche gedrückt werden.
Leider brachten sie mir trotz all dem auch nach gefühlten 1.000 Würfen keinen Erfolg. Frustriert kramte ich in meiner Tasche und band einen Kopyto an, den ich aber gleich nach zwei/drei Würfen irgendwo in einem mitgespülten Baumstamm festsetzte und abriss. Ich wollte eigenlich zusammenpacken, als beim Schließen meiner Tasche mein Blick auf einen kleinen Effzett-Nachbau von Suxxess (?) fiel. Keine Ahnung woher ich den habe aber ich dachte, dass ein paar Würfe damit nicht schaden können.
Gesagt, getan. Rangeknüppert und schon beim zweiten Wurf gabs einen Biss direkt an der Uferkante. Völlig überraschend hing da doch tatsächlich ein Fisch, der sich als ca. 50er Zander entpuppte an meiner Angel. So kann ich mittlerweile auch sagen, dass mir das Drillverhalten der Urban Spirit richtig gut gefällt. Eine stramme Rute, bei der ich mich schon sehr auf größere Fische freue.
Also, auch bei Hochwasser beißen die Fische, man muss ihnen nur den richtigen Köder servieren

Einträge (RSS)