Archiv für die Kategorie: “Angeltag”

Letzten Samstag hatten wir gemeinsames Anangeln an der Sülz. Der Wettergott sowie Neptun meinten es gut mit uns und so schien den ganzen Tag die Sonne und der Wasserstand war in einem angenehmen Bereich. Soweit ich es mitbekommen habe konnte auch jeder der anwesenden Angler seine Fische fangen. Leider waren keine wirklich großen Forellen dabei aber ich denke, dass trotzdem jeder seinen Spaß hatte. Gegen Mittag ging es zu einem gemeinsamen Imbiss in die Dorfschänke, wo bei deftiger Hausmannskost natürlich über das Fischwasser gefachsimpelt wurde. Kurzum, es war ein sehr schöner Tag mit netten Kollegen und viel Fisch. So könnten meinetwegen deutlich mehr Angeltage laufen ;)

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...wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist. Das fand ich doof und deshalb hab ich nicht vergessen, sondern bin heute noch einmal an den Ahauser Stausee gefahren um dort doch noch eine Forelle ans Band zu bekommen.
Um Punkt 7:00 Uhr stand ich vor dem Angelladen in Sondern um eine Tageskarte zu kaufen und schon um 7:30 Uhr flog der Köder das erste mal ins Wasser. Der Wasserstand des  Stausees war leider sehr hoch und somit war es nicht leicht an die Forellen ran zu kommen.
Bis 11:00 Uhr hab ich mir daher auch gänzlich erfolglos einen abgekurbelt. Fast der gesamte Inhalt der Köderbox hing an der Angel und ich hab so ziemlich jede Führungsvariante, Geschwindigkeit und Tiefe durchprobiert aber nichts. Kein Schwanz wollte sich mit mir messen, weshalb vom See ans Flussstück versetzt wurde. Diese Entscheidung war goldrichtig.
Bereits nach wenigen Würfen knallte es regelrecht am anderen Ende der Schnur und ein großer Fisch nahm unaufhaltsam gut 30m Schnur von der Rolle. Da das Wasser extrem angetrübt war, konnte ich in den ersten zehn Minuten nicht erkennen, was ich da hängen hatte*. Als ich dann aber irgendwann doch einen Blick erhaschen konnte, wär mir fast die Rute aus der Hand gefallen. Ich hatte ne richtig gute Bachforelle dran, dummerweiser war sie viel größer als mein Kescher. Egal, nach ca. 20 Minuten vorsichtigen drillens hatte ich sie an Land. Die anschließende Endorphinausschüttung entsprach der Größe des Fisches ;)

dicke Bachforelle von 63cm

*an der Angel

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In der Nacht vom 15. auf den 16., also pünktlich zum Saisonstart regnete es so sehr, dass der Pegel der Sülz um knapp 40cm auf 1,20m angestiegen war. Bei diesem Pegel macht es an der Strecke, die ich beangeln darf, keinen Sinn die Fliegenrute zu schwingen. Glücklicherweise konnte ich mich aber einigen Angelkollegen anschließen und mit ihnen am Ahauser Stausee mit der Spinnrute fischen. Wir hatten einen echt guten Tag an der frischen Luft und es war unheimlich toll endlich wieder zu angeln. Selbst der leichte Muskelkater im Rücken heute kann das nicht nachträglich vermiesen.

Gefangen wurde an diesem Tag gut, nur leider nicht durch uns. Viele der einheimischen Angler konnten Bachforellen von 50cm+ an Land bringen. Sogar von einer 75er Regenbogenforelle war die Rede. Wir warfen uns die Seelen aus den Leibern aber so richtig wollte nichts beißen. Lediglich Matthias war das Glück hold (alternativ war es vielleicht auch ein bisschen Können ;) ), er konnte zuerst eine ca. 35er und 15 Minuten vor Abfahrt dann noch eine knapp 50er Bachforelle ans Band bekommen. Ich habe mich entschlossen diesem See am kommenden Wochenende einen zweiten Besuch abzustatten. Wir werden sehen ob es was bringt. Den absolut obergeheimen Special-Forces Forellenköder hab ich zumindest jetzt schonmal gekauft…

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Fast direkt nach dem Fliegenfischen ging es gestern Abend zum Aalangeln an den Rhein. Zusammen mit vielen Anglern aus dem Board www.rheinangeln-pur.de.vu sollte den Schleichern nachgestellt werden. Das Event wurde organisiert vom Foren-Initiator und Moderator Dieter, genannt ZanderDieter. Alles war perfekt arrangiert. Ein Generator tuckerte vor sich hin und produzierte Strom für den Scheinwerfer und die Kaffeemaschine im Verpflegungspavillion, zwei Grills produzierten Steaks und Würste und all die Angler produzierten den nötigen Optimismus um sich mal wieder eine Nacht am Rhein “um die Ohren zu schlagen”.
Der Kirmesplatz in Köln Deutz glich einem Ostseehafen zur Heringszeit, da ca. 30-40 Ruten dicht an dicht standen. Auch der anliegende Dieseltanker wurde nach Genehmigung durch den Kapitän von uns Anglern in Beschlag genommen. Trotz der Masse an ausliegenden Köder ging allerdings am Anfang außer ein paar Grundeln nicht viel. Gegen 22:30 Uhr konnte ich dann den ersten Aal des Abends an Land bringen. Der Bursche hatte stolze 72cm und war ordentlich dick. Nach zwei weiteren Aalen war dann aber Schluss mit der Beißphase und spätestens mit einsetzen des Regens gegen 3:00 Uhr verschwanden die meisten Angler in ihren Autos um eins- zwei Stündchen zu schlafen.
Auch ich schlief bis 5:00 Uhr um danach noch die letzte Stunde bis zum Ende der Aalnacht weiter zu angeln. Ich konnte noch einen weiteren 50er Aal überlisten und lag immernoch in Führung…bis Manuel, Dieters Sohn, um 5:50 Uhr einen Aal von 73cm fangen konnte! Das bedeutete, dass ich schlappe zehn Minuten vor Schluss tatsächlich noch auf den zweiten Platz abgerutscht bin! Unglaublich ;)

Anyway, ich habe stolz meinen Pokal entgegen genommen und er hat einen Ehrenplatz in unserem Wohnzimmer gefunden. Vielen Dank auf diesem Weg an alle Teilnehmer für die wirklich tolle Nacht am Rhein. Petri!

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Heute war ich an der Agger in Loope zum Fliegenfischen. Die Tageskarte kostet 10€ und ist somit erschwinglich. Am Looper Stück angekommen war ich erst ein wenig enttäuscht, da der Fluss hier durch bewohntes Gebiet fließt und auch optisch nicht viel her macht. Außerdem ist hier jede Angelart erlaubt und dem entsprechend waren die interessantesten Stellen auch schon von Posenanglern besetzt.

Agger

Ich wollte schon wieder nach Köln zurück fahren, als ich einen  anderen Fliegenfischer entdeckte. Nach ein paar gewechselten Worten war ich dann recht schnell überzeugt, es doch einmal an der Agger zu probieren. Der Angler, Phil,  kommt dort aus der Gegend und verssicherte mir, dass die Agger ein wirklich Fischreicher und mit einigen guten Fischen besetzter Fluss sei.

Bereits der fünfte oder sechste Wurf mit Streamer am sinkenden Vorfach brachte mir eine 25er Bachforelle. Es stellte sich heraus, dass das die Standartgröße dort ist. Im Laufe des Tages konnte ich noch einige weitere Forellen derselben Größe überlisten. Das war gut, denn ich konnte an dem Tag sehr gut die Bisserkennung beim Nymphen- und Streamerangeln üben. Auch die vielen, zum Teil gemähten, Uferwiesen machten es leicht zu werfen und somit die eigene Wurftechnik zu verbessern. Alles in allem ist das Looper Aggerstück ein nettes Stück Fluss für Anfänger oder für einige kurzweilige Spaßangelstunden.

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