Bald gehts los und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Es geht in Urlaub ins südliche Afrika, genauer gesagt auf eine Safari von Kapstadt über Namibia, Botswana, Simbabwe zu den Victoriafällen. Klar ist da auch ne Rute dabei und natürlich ist die Vorfreude auf die kampfstarken Welse im Orangeriver, sowie auf die Kupferhaie in Swakopmund groß. Ungleich neugieriger bin ich allerdings auf die Tigerfische im Sambezi. Auch wenn es die denkbar schlechteste Zeit des Jahres ist um es auf diese Räuber zu probieren, eine gute Hand voll Wobbler und andere Kunstköder liegen dennoch bereit. Getreu dem Motto “wer es nicht versucht, der fängt garantiert nichts”.
In diesem Sinne, Berichte inkl. (hoffentlich) vieler Fangbilder werden folgen.
Archiv für die Kategorie: “Friedfisch”
Aug
19
2010
Endlich wieder Barben aus der SülzGeschrieben von Daniel in Angeltag, Fliegenfischen, FriedfischFür letzten Samstag hatte ich mir eine Tageskarte für die Sülz in Immekeppel geholt, weil ich mal wieder Barben mit der Nymphe fangen wollte. Kurze Zeit später kam ein Freund hinzu und so fischten wir zu zweit weiter. Ich konnte nahe des Zeltplatzes auf einen weißen Streamer eine gute, knapp 40er Regenbogenforelle überlisten, die wohl zu diversen anderen Regenbogen gehörte, die dort offensichtlich vor kurzem ausgesetzt wurden. Auch mein Begleiter hatte Glück und konnte fast zeitgleich dazu eine Barbe drillen, die auf eine dunkel gefärbte Nymphe biss. Dienstag früh stand ich schon um 5:00 Uhr mit der Fliegenrute an der Sülz um den Forellen nachzustellen. Ich liebe es wenn man morgens, bevor die Sonne so richtig aufgegangen ist, am Wasser steht, die Vögel zwitschern hört und einfach nur man selbst sein kann. Diese Stunden haben was magisches… Aber egal, ich geh ja nicht zum genießen ans Wasser, sondern zum Fischen und das hab ich auch getan. Mit einem kleinen, roten Streamer, der mir auch am Vortag schon Erfolge brachte, wollte ich es an anderer Stelle auf die dicken Döbel versuchen, die man so häufig in der Sülz beobachten kann. Nach wenigen Würfen unter einen überhängenden Busch geschah dann das Übel, ein Karpfen von geschätzen 4 Kilo kam unvermittelt hervor und interessierte sich für meinen Streamer. Noch bevor ich reagieren und den Streamer wegziehen konnte, hatte ihn sich der Dicke bereits einverleibt und schwamm zurück in seinen Busch. Mit meiner 5er Rute und 15er Vorfachspitze hatte ich dem leider nichts entgegen zu setzen und so blieb nur der Abriss. Zum Glück entpuppte sich der Knoten an der Fliege als Schwachpunkt und somit hielten sich die Verluste in Grenzen und der Fisch wird die Fliege bereits ausgespuckt haben. Endlich wieder was zum schreiben!... ...war mein erster Gedanke, als ich der ersten Fisch 2009 am Band hatte. Da kann man doch mal sehen, wie das World Wide Web einen versaut! Anstatt mit all meinen Gedanken ganz beim Fisch zu sein, dachte ich daran, dass ich nun endlich wieder etwas sinnvolles in mein Blog schreiben kann. Nunja, so ist das wohl im digitalen Zeitalter. Nach mehreren erfolglosen Angelversuchen am Rhein, war ich am 28. Februar mal mit einem Kollegen an der Erft. Die Räuber jedoch wollten nicht so wirklich. Nicht ein Aal und erst recht kein Wels wollte sich unserer erbarmen. Egal, es war ein schöner Tag bei frühlingshaften Temperaturen und nicht zuletzt das “Angrillen” konnte uns somit über den Mangel an Raubfischen hinwegtrösten.
Gestern war ein wunderschöner Herbsttag. Ausserdem war Sonntag und ich hatte doch tatsächlich mal Zeit mich gemütlich an den Rhein zu setzen. Zusammen mit Kathi sollte es auf Barben gehen, da ich endlich meine erste über 25cm fangen wollte. Am Rhein angekommen packten wir in der Nähe der Mülheimer Brücke unsere Ruten aus und mischten das Futter zurecht. Dank der extrem guten Beratung vom “Fishermans Partner” in Köln (nein, ich bekomme hierfür kein Geld
Nach diesem Fang ging erst mal eine Weile nichts mehr, was aufgrund des wunderschönen Wetters nicht weiter schlimm war. Als unser Futter langsam zur Neige ging und sich die letzten paar Würfe andeuteten, bekamen wir noch einen Biss. Zuerst vermutete ich eine kleinere Barbe an meinem Haken, da ich nur leichte Gegenwehr spürte. An Land entpuppte sich die vermeintliche Barbe dann aber als Bachforelle. Wir hatten einen echt schönen Tag am Wasser und bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir eingepackt haben, hatte noch keiner der Angler neben uns einen Biss…vielleicht lag es an dem super guten Futter, das uns der FP in Mülheim empfohlen hat |




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