Archiv für die Kategorie: “Gummiköder”

Gestern habe ich wieder mal eine kleine Bestellung bei meinem lieblings-Onlineshop Camo-Tackle ausgelöst.
Geordert wurden einige neue Twister und ein paar rheintaugliche, 10- und 14 gramm schwere Patronenbleie fürs T-Rig. Die Bestellung wurde umgehend bearbeitet und wird aller Wahrscheinlichkeit nach heute Abend bei mir zuhause eintreffen. In dem Paket werden auch einige komische Gummiwürmer mit eingegossenem Kaninchenhaarbüschel namens 6” Single Tail Worm sein.

Ich bin echt gespannt, wie die sich am Finesserig schlagen und werde das am Freitag ausführlich testen. Auf Grund des Bildes wage ich allerdings schon zu prognostizieren, dass die ein sehr lebhaftes Spiel aufweisen werden, welches es den Barschen und evtl. den Zandern schwer machen wird, zu widerstehen.

Auf jeden Fall werde ich demnächst über die ersten Einsätze dieses ungewöhnlichen Köders berichten. Unabhängig von den Ergebnissen dieses Tests kann ich Camo-Tackle uneingeschränkt empfehlen. Die Bestellbearbeitung geht immer super schnell und bisher lief immer alles reibungslos und sauber.

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Die moderne Menschheit ist ja bekanntlich aus einer Gesellschaft von Jägern und Sammlern hervor gegangen und auch heute noch stecken diese Egenschaften, mehr oder weniger ausgeprägt, in vielen von uns.

Dass bei uns Anglern der Jagdtrieb verstärkt ausgebildet ist, liegt auf der Hand. Aber bei vielen von uns ist auch die Sammelleidenschaft sehr groß. Schaut man mal einem Spinangler etwas genauer auf die Ködersammlung, so kann man in vielen Fällen eine wahnsinns Auswahl an Kunstködern entdecken. So geht es auch mir. Wann immer ich im Internet oder Angelgeschäft etwas “neues” entdecke, dann überkommt mich das Gefühl, dass ich genau diesen Köder unbedingt brauche, da er garantiert der absolute Fanggarant ist.
So kommen dann nach und nach immer mehr dieser guten Stücke zusammen und die Sammlung wächst.
Um nun dieser großen Sammlung aus “Wunderködern”, “Zanderbringern”, “Barschmagneten” und “Hechtverführern” eine geeignete Bleibe zu bieten, benötigt der Angler eine entsprechende Köder(box)tasche.

Nach langer Recherche im I-Net habe ich nun eine geeignete Tasche für meine durchaus umfangreiche Sammlung gefunden. Wichtig bei der Suche war mir, dass: – möglichst viel Platz für Köderboxen vorhanden ist – die Boxen leicht herauszunehmen sind – die Tasche wie ein Rucksack getragen werden kann, da es sonst bei längeren Strecken und Schultergurt auf Grund einseitiger Belastung extrem unangehm wird – es möglichst viele Seitentaschen für “Kleinkram” gibt.

Entschieden habe ich mich letztlich für eine Tasche von Exori, genannt Tom Hawk “Universal Bag”. Diese bietet Platz für max. 9 Köderboxen à 27,5×185 cm. Das ist echt der Wahnsinn, da man so auch für längere Touren unter wechselnden Bedingungen genug Material mitnehmen kann. Außerdem bietet die Tasche ein Kühlfach, das den Tagesfang oder die Getränke frisch hält.

Universal Bag
Quelle: http://www.exori.de

http://www.exori.de
Quelle: http://www.exori.de

Gestern wurde das gute Stück geliefert und natürlich gleich eingeräumt.
Es trägt sich auch komplett gefüllt angenehm wie ein Wanderrucksack und erlaubt es somit auch beim Angeln längere Strecken zu Fuß problemlos zurückzulegen.

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Neulich habe ich darüber geschrieben, wie man größere Krebsimitate aus Gummi am Offsethaken befestigt und wie diese dann gefischt werden können. Natülich kann man auch sehr kleine Gummikrebschen sehr gut für die Angelei auf Großbarsche einsetzen. Dafür werden diese am Drop-Shot System gefischt. Einfach auf den Haken ziehen und wie gewohnt knapp über Grund anbieten. Ich würde den Abstand zum Blei in diesem Fall allerdings etwas geringer wählen als bei Gummifischen/Würmern, da sich besonders die ganz kleinen Krebse sehr nah am Grund aufhalten.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Gummis auf kleinste Bleiköpfe mit 6er oder 8er Haken zu ziehen. Diese werden dann vom Boot aus sehr leicht über den Grund gezupft. Für die Uferangelei eignet sich diese Methode nur sehr eingeschränkt, da weite Würfe so nicht möglich sind und auch die Köderkontrolle eher zu wünschen übrig lässt.

Eine dritte Art kleine Gummikrebse zu verwenden ist es, sie als s.g. Springer vor einen anderen Kunstköder zu montieren. Das bedeutet, dass ähnlich wie bei Drop-Shot ein Haken mittels Palomarknoten an einem (Fluorocarbon-)Vorfach befestigt wird. Ca. 10-20cm dahinter kommt dann, anstelle des Drop-Shot Bleies, ein weiterer Kunstköder. Ich bevorzuge hier den Einsatz von 6-10cm langen Gummifischen im Barschdesign. Diese Montage erweckt, bei richtiger Führung, unter den Barschen den Anschein, dass da ein kleinerer Artgenosse hinter einem leckeren Krebschen herjagt. Das wiederum erweckt einen gewissen Futterneid und kann auch bei sonst eher lethargischen oder satten Fischen noch Erfolge bringen.

Springer Krebs

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Eines der beforzugten Beutetiere von Barschen und Zandern ist der Krebs. Somit liegt es nahe, Krebsimitate aus Gummi an Gewässern einzusetzen, die über einen Krebsbestand verfügen.

Gummikrebse

Sehr einfach kann man einen Krebs mit einem braunen/schwarzen Doppelschwanztwister imitieren. Dazu muss dieser nur in kurzen Sprüngen über den Grund geführt werden. Die beiden “Schwänze” stellen hier die Scheren dar. In klaren Gewässern, oder bei besonders misstrauischen Fischen, reicht das allerdings nicht aus. Ein weiterer Nachteil der Twister ist, dass diese durch den herausstehenden Haken einem sehr hohen Hängerrisiko ausgesetzt sind. Und da sich sowohl Krebse, als auch Raubfische bevorzugt an Unterwasserhindernissen aufhalten, kann das schnell teuer werden.

Für diese Bedingungen gibt es eine Reihe an mehr oder weniger gelungenen Gummikrebsen, die an modernen Systemen des Finessefischens angeboten werden können. Die Scala geht hierbei von kleinen, ca. 2-3cm Krebschen für das Drop-Shot System bis hin zu großen Krebsen von 11cm+, die z.B. am Offsethaken gefischt werden können.

Gummikrebse

Meine absoluten Favoriten sind die Krebse von Jenzi. Die sind aus nem super weichen Gummi und haben obendrein einen Hohlraum im Inneren. Dadurch lassen sie sich perfekt so an den Haken montieren, dass sie so gut wie nie irgendwo hängen bleiben, aber dass auch sehr vorsichtige Bisse i.d.R. verwandelt werden können. Dazu muss lediglich ein Bleischrot auf den Knick am Offsethaken geklemmt werden und schon kanns losgehen.

Krebs offset

Durch den Hohlraum im Körper des Gummis steht der Krebs dann im Wasser naturgetreu mit dem Schwanz nach unten und dem Kopf incl. Scheren leicht schräg nach oben, quasi in Abwehrstellung. Das Bleischrot kann in der Größe ganz dem Gewässer angepasst werden. Sollte einmal mehr Blei vonnöten sein, z.B. aufgrund stärkerer Strömung, empfiehlt es sich nur ein kleines Bleischrot zu nehmen, um den Krebs vor einem Verrutschen auf dem Haken zu schützen, und das ganze dann am Texasrig zu montieren.

Krebs Texas

Ich führe den Gummikrebs in kleinen Hüpfern von ca. 15-25cm über den Grund. Meist kommen die Bisse in der kurzen, ca. 2-3 sekündigen Ruhepause dazwischen und fast immer sind diese hammerhart. Ich nehme an, dass das damit zusammenhängt, dass Krebsscheren sehr unangenehm für einen Räuber werden können, wenn sie nicht sofort durch verschlucken unschädlich gemacht werden. Ein Versuch mit Gummikrebs lohnt sich auf jeden Fall und kann auch in überfischten Gewässern noch als Trumpf stechen.

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Gestern war ich nach einer Woche Ruhepause mal wieder an der Schleuse. Auf Drop-Shot konnte ich zuerst einen kleineren Barsch überlisten.

DropShot Barsch

Danach folgte ein zweiter, etwas größerer auf Kopyto in weiß/schwarz. Nach etlichen Würfen gab es schließlich einen ordentlichen Rums in der Rute und ich konnte einen wirklichen Dickbarsch landen. Barsch

Dem folgte dann noch ein mittelgroßer Hecht, der zum Glück so spitz gebissen hatte, dass es die 25er Fluoro nicht zwischen die Zähne bekommen konnte. Ein Wechsel auf den Salty Bite am Texas-Rig sollte noch den einen oder anderen Großbarsch aus dem Versteck kitzeln, konnte aber nur nen ca. 50cm Zander verführen, der gleich wieder schwimmen durfte. Gegen 11.00Uhr wurde ich dann vom Schleusenwärter vertrieben…

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