Neulich las ich in einer älteren Ausgabe der Angel Woche einen Artikel über das selber gießen von Gummiködern. Hierin wurde beschrieben, wie man einen Abdruck von einem Gummiköder macht, um diesen dann als Gussform für eingeschmolzene, alte Gummis zu verwenden. Da ich zu 90% mit eher weichen Gummiködern, wie z.B. Kopytos fische, erlebe ich es oft, dass gerade die kleineren Hechte oder Zander diese Gummis im Handumdrehen zerlegen. Also dachte ich, wenn ich mir eine solche Form herstelle, kann ich all die zerbissenen, schwanzlosen, eingerissenen oder sonstwie zerstörten Gummis wieder einschmelzen und neu gießen. Gesagt, getan und nach einigem herumprobieren habe ich heut meine erste, selbstgegossenen GuFi-Kopie hergestellt. Natürlich wird der morgen gleich ausprobiert, ist ja wohl klar! Darüber hinaus hat mir diese Bastelei heut solchen Spaß gemacht, dass ich mich in nächster Zeit daran machen werde, meinen eigenen, speziell auf mein Lieblingsgewässer abgestimmten Gummi zu erschaffen. Ich bin mal gespannt, ob mir das gelingt…
Schlagwörter:Sonstiges
Archiv für die Kategorie: “Gummiköder”Nach meinen gestrigen Erfolgen wollte ich heut mal einige neue Dinge testen. So fischte ich gleich zu Anfang an meiner Stammschleuse mit einem feuerroten Kopyto. Schon der dritte oder vierte Wurf war von Erfolg gekrönt und ich fing einen schönen Barsch. Als ich diesen in der Hand hielt, kam er mir sehr bekannt vor. Ich fotografierte ihn und verglich dann das Foto mit denen von gestern und was soll ich sagen, den Burschen hatte ich einen Tag zuvor schon mal gefagen (vgl. letztes Bild von “Schleusenüberraschung” mit folgendem). Ich glaub der mag mich! Danach ging es an ein Wehr etwas oberhalb, das ich zuvor noch nie so richtig befischt hatte. Das Wasser dort ist etwas tiefer und die Strömung weniger stark. Somit war es erforderlich, den GuFi mehr zu jiggen, als ich es sonst an “meiner” Schleuse tue. Aber auch dort hatte ich recht schnell erfolg. Ein kleiner Esox fand meinen Kopyto zum Anbeißen. Nach einem Hänger mit Abriss, entschied ich mich es auch einmal mit einem Spinner zu versuchen. Ich montierte einen roten 2er Mepps Agila und nach ein paar Würfen bekam ich einen wirklich guten Fisch an den Haken. Zuerst wusste ich nicht, was das für einer sein soll, ich vermutete einen großen Zander. Der Drill war wirklich extrem aufregend und echt geil. Der Fisch stellte sich quer in die Strömung, schwamm in die Tiefe, nach links und rechts, ich wusste das ist ein wirklich großer…bis ich ihn sah. Ich hatte einen Klodeckel an der Rückenflosse gehakt. Nach einem kurzen Moment der Enttäuschung konnte ich mich aber doch daran erfreuen, da dieser Blei mir ja immerhin den schönsten Drill des Tages bescherte. Vorsichtig wurde er vom Spinner befreit und nach einem kurzen Erinnerungsfoto durfte er wieder schwimmen. Den Abschluss des heutigen Tages bildete dann noch ein kleiner Vielfraß, der sich da bei meinem Spinner wohl etwas überschätzt haben muss. Fazit: Viel neues probiert und doch gute Fische gefangen. Schlagwörter:Barsch, BleiGestern war ich wieder an meiner lieblings-Schleuse den Stachelrittern nachstellen. Gleich der dritte Wurf brachte auch einen dicken gestreiften auf einen gelben Kopyto, der mir einen schönen Drill lieferte. Er war wieder irgendwo zwischen 35 und 40 cm. Fische, die ich zurücksetze wiege ich so gut wie nie, um sie nicht unnötig lange aus dem Wasser zu nehmen. Kurz darauf bekam ich einen weiteren Biss. Dieser war allerdings völlig anders und ich wusste nicht so recht, was ich da am anderen Ende der Schnur hatte. Ich vermutete eine Forelle, da der Fisch sich sehr stark schüttelte und sehr aktiv kämpfte. Zu meiner Überraschung landete ich dann aber einen Halbstarken Döbel. Mit dem hätte ich dort zwar nie gerechnet, gefreut hat es mich aber sehr ihn fangen zu dürfen. Nach einigen weiteren Barschen, sowie einem kleinen Hecht, ging mir dann doch noch ein wirklich dicker gestreifter ans Band. Über diesen freute ich mich umso mehr, da mir kurz zuvor ein Wels wieder “vom Haken gesprungen” war, und ich nicht mehr mit einem schönen Fisch rechnete. Der anschließende Ansitz auf Aal war leider eher frustrierend, so dass ich gegen 0:15 den Heimweg antrat und nicht darüber reden möchte. Schlagwörter:Barsch, DöbelWas is denn das bitte für ne Überschrift für ein Angelblog??? Ganz einfach, ich war gestern wieder an der Dahme fischen und habe dort einen anderen Angler getroffen. Gut – das allein ist nun nicht so spektakulär. Die Tatsache jedoch, dass er so sehr auf meiner Wellenlänge schwimmt, ist da schon eher ne Besonderheit. Irgendwie treffe ich sonst meist nur auf anglerische Totalausfälle, die mit Knüppeln und 45er geflochtenen plus kleinsten Spinnern mit Stahldrahtvorfächern auf Barsche angeln und mich dann blöd angucken, wenn ich die Fische fange und sie nur Schneider bleiben. Ok, das erklärt aber noch immer nicht die Überschrift. Also, dieser Angler und ich kamen nun so ins Gespräch, als ich einen Zander ans Band bekam und er ihn freundlicherweise für mich fotografiert hat. Wir unterhielten uns eine ganze Zeit lang über dies und das und dabei stellte sich heraus, dass er genauso ein Freak (sorry Willi Wir fischten auch noch eine Weile zusammen und konnten ein paar schöne Barsche überlisten. Nachdem Willi dann den Heimweg angetreten hatte klappte es bei mir noch mit drei wirklich guten gestreiften und als Abschluss konnte ich noch einen weiteren Zander von meinem gelben 5,5cm Kopyto überzeugen. Alles in allem war das wieder ein sehr schöner Angeltag, der nicht nur gute Fische sondern vielleicht auch eine neue Freundschaft hervorbrachte. Schlagwörter:Barsch, Zander
Mai
14
2008
Salty Bites Shad + Zander = ich glücklichGeschrieben von Daniel in Angeltag, Gummiköder, RaubfischGestern hab ich mich um 4:30 Uhr aus dem Bett gequält, da ich gleich früh an der Schleuse sein wollte. Kurz nach 5:00 Uhr war ich dann auch dort und als erstes viel mir auf, wie kalt es doch morgens noch sein kann. Das Thermometer zeigte kuschelige vier Grad an, gefühlt waren es aber minus 20! Egal, ich war ja nicht zum Spaß da, sondern zum Angeln. Die kleine Pezon&Michel wurde mit nem 5cm Kopyto beködert und die gute alte Shimano Solstace mit ner Drop-Shot Montage. Voller Eifer und der vielen großen Barsche gewiss, flog also bald der erste Gummi ins Wasser, ihm folgte der nächste Wurf, ein weiterer, noch einer und danach noch etliche mehr. Irgendwie wollte nichts passieren. Ich wechselte die Farben und die Größen aber nichts konnte die Barsche überzeugen. Gegen 8:00 Uhr stöberte ich, mittlerweile recht verzweifelt, in meinen Köderboxen herum und zog einen Gummi hervor, den ich mir vor einem Jahr mal bestellt, aber noch nie gefischt hatte. Es war ein Salty Bite Shad in Chartreuse glitter (oder wie auch immer diese Farbe heißt). Diesen hab ich auf einem Offsethaken am Texasrig montiert. |









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