Geschrieben von Daniel in Raubfisch
Gestern abend war ich für 1,5 Stunden am Rhein um ein bissl auf Barsche zu angeln. Leider ist der Wasserstand zur Zeit sehr hoch und die Strömung entsprechend kräftig. Hinzu kommt eine Milchkaffe-Färbung, die das Angeln auf Sichträuber nicht leichter macht. Ich entschied mich daher für den Einsatz von ASPs, da diese 1. sehr starke Vibrationen abgeben, die von den Fischen wahrgenommen werden und 2. durch ihr hohes Eigengewicht in Kombination mit dem kleinen Körper sehr gut mit starker Strömung klar kommen und nicht sofort an die Oberfläche gedrückt werden.
Leider brachten sie mir trotz all dem auch nach gefühlten 1.000 Würfen keinen Erfolg. Frustriert kramte ich in meiner Tasche und band einen Kopyto an, den ich aber gleich nach zwei/drei Würfen irgendwo in einem mitgespülten Baumstamm festsetzte und abriss. Ich wollte eigenlich zusammenpacken, als beim Schließen meiner Tasche mein Blick auf einen kleinen Effzett-Nachbau von Suxxess (?) fiel. Keine Ahnung woher ich den habe aber ich dachte, dass ein paar Würfe damit nicht schaden können.

Gesagt, getan. Rangeknüppert und schon beim zweiten Wurf gabs einen Biss direkt an der Uferkante. Völlig überraschend hing da doch tatsächlich ein Fisch, der sich als ca. 50er Zander entpuppte an meiner Angel. So kann ich mittlerweile auch sagen, dass mir das Drillverhalten der Urban Spirit richtig gut gefällt. Eine stramme Rute, bei der ich mich schon sehr auf größere Fische freue.
Also, auch bei Hochwasser beißen die Fische, man muss ihnen nur den richtigen Köder servieren
Schlagwörter:
Zander
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Geschrieben von Daniel in Raubfisch
Bisher habe ich hier in Köln noch nicht das optimale Stillgewässer gefunden um auf Barsche und Hechte zu angeln. Im besten Fall sollte man dort auch vom (Belly-)Boot aus angeln können.
Am Freitag vormittag war ich daher ein für mich neues Gewässer testen. Es handelt sich dabei um einen kleinen See in Rath/Heumar an der Autobahn, für den es Tageskarten (7,50 €) gibt. Der erste Eindruck gefiel mir sehr gut, das Wasser ist recht klar und etwas verkrautet, ein typisches Hecht-, Barsch-, Karpfengewässer also. Gefischt habe ich mit Gummis, Wobblern wie dem Chubby und Skirted Trailer Jigs mit Gummikrebs. Auf diese Weise konnte ich einen Barsch an Land bringen sowie zwei Hechtnachläufer auf den Trailer Jig verbuchen, die jedoch nicht so richtig zupacken wollten bzw. den Haken bei halbherzigen Bissen verfehlten.
Beobachten konnte ich auch einen ca. 50cm Schuppenkarpfen, der gemütlich vor meinen Füßen vorbei schwamm. Nun kann man natürlich nach einem Besuch noch keine Einschätzung über ein Gewässer geben und daher werde ich mir den See im September ein zweites mal ansehen. Vielleicht sind dann die Barsche und vor allem die Hechte etwas beißfreudiger. Ich werde berichten…
Schlagwörter:
Gewässer
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Am Montag Abend war ich kurz an der Sülz um eigentlich nur schnell ein paar Stellen anzugucken, an denen ich Dienstag früh ab 5:00 Uhr für drei Stunden vor der Arbeit angeln wollte. “Zufällig” hatte ich meine Fliegenrute im Kofferraum und so wurden schnell mal ein paar Würfe mit kleinem Streamer in die Sülz vorgenommen. Schon nach relativ kurzer Zeit hing dann auch gleich eine stramme Bachforelle von +30 cm. Die hat Spaß gemacht und wird sicherlich besonders lecker, wenn sie frisch gebräunt aus dem Backofen kommt…

Schlagwörter:
Bachforelle,
Sülz
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Geschrieben von Daniel in Raubfisch, Wobbler
Gestern Abend habe ich, im Gegensatz zum (nahezu) kompletten Rest Deutschlands nicht Fussball guckend vor der Mattscheibe verbracht, sondern ich war angeln.
Ich hatte ab ca. 19:30 Uhr den Fühlinger See fast für mich allein und konnte mich dort mit meiner Spinnrute und kleinen Illex Chubbys so richtig austoben.
Die Barsche fanden das offensichtlich auch lustig und so waren sehr viele gestreifte bereit mit mir zu spielen. Ich konnte in der Zeit, in der unsere Nationalelf vier wunderschöne Tore gegen die australische Mannschaft geschossen hat, mindestens 25-30 Barsche fangen. Der größte von ihnen hatte ca. 30cm, wobei die Durchschnittslänge aber eher bei 10-20cm lag.
Egal, auch die Schniepel haben mir sehr viel Spaß bereitet, da ich jetzt schon ewig keinen Barsch mehr ans Band bringen konnte.
Zuerst fischte ich einen Chubby in Barschdekor, auf denen die Jungs richtig heiß waren. Aber auch der Wechsel auf einen orangefarbenen änderte nichts an der Angriffslust der Barsche.
Ich werde jetzt in nächster Zeit häufiger beobachten, ob und in welcher Form sich die Farben baugleicher Wobbler auf das Beißverhalten auswirken. Ich habe da zwar eine Vermutung aber wir werden sehen, ich denke das wird sehr spannend…

Schlagwörter:
Barsch,
Fühlinger See
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Am Freitag und Samstag Abend waren Kathi und ich zum Aalangeln am Rhein. Wir hatten es uns dazu am Stammheimer Ufer gemütlich gemacht und harrten der Dinge die da kommen sollten.
Platziert hatten wir uns mittig zwischen zwei Buhnen, die aufgrund des leicht erhöhten Wasserstands von 3,85m am Freitag bzw. 3,95m am Samstag überspült waren.
Ich hatte eine Rute mit einem 140gr. schweren, abgeflachten Stömungsblei an die Strömungskante gelegt und eine weitere mit einem 120gr. Tirolerhölzl in die Kreiselströmung inmitten des Buhnenfelds. In diesem Bereich ist der Untergrung überwiegend kiesig mit vereinzelten größeren Steinen. Dadurch ist zum einen die Hängergefahr reduziert und zum anderen gibt es so auch weniger Aufenthaltsflächen für Grundeln, da diese Steine benötigen um sich daran anzusaugen.
Gegen 22:30Uhr hatte ich dann den ersten Biss und ein fingerdünnes Äälchen fiel zum Glück beim aus dem Wasser heben wieder vom Haken zurück ins nasse Element. Schon um 23:00Uhr ging es dann los, der erste gute Aal des Abends landete “im Sack” und so ging es dann weiter, bis gegen 0:30Uhr die Beißphase endete.
Wir hatten am Freitag Abend 4 Aale, davon 2 gute sowie zusätzlich zwei Verluste im Drill zu verzeichnen. Am Samstag ging es dann nicht ganz so gut weiter, da die Temperatur durch einen Wetterumschwung deutlich gesunken war. An diesem Abend konnten wir trotz ständig leergefressener Haken lediglich einen guten Aal landen.
Interessant war, dass die Rute, die auf der Sandbank in der Kreiselströmung mit Abstand die meisten Bisse zu verzeichnen waren. Ich werde das weiter beobachten…
Schlagwörter:
Aal,
Rhein
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