Archiv für die Kategorie: “Raubfisch”

Am Freitag war ich gemeinsam mit Dieter und einigen Jungs von Rheinangeln Pur am Fühlinger See in Köln. Es sollte ganz gemütlich mit Wurm und Knickipose auf Aale und “was da sonst noch so auf Wurm beißt” gehen.
Dazu hatte ich, neben einer Packung Bockwürste, auch ein paar gut gekühlte Bierles dabei und machte es mir auf meinem Angelstuhl bequem. Es war schon lange her, seit ich das letzte mal zum Ansitzangeln war und ich muss sagen, dass ich es für mich wiederentdeckt habe. Ich denke, dass ich in dieser Saison wieder häufiger mal gemütlich ans Wasser gehen werde. Gegen 22:00 Uhr verschwand dann meine Pose auch ganz langsam unter der Wasseroberfläche und ich schlug an um meinen vermeintlich ersten Aal des Jahres zu fangen.
Denkste Puppe, nix mit Aal!
Am anderen Ende antwortete meinem Anschlag ein gewaltiger Schwall. Ich hatte offenbar einen guten Wels am Band.
Der Bursche nahm sofort ordentlich Schnur und ich hatte gut zu tun ihn zu bremsen. Leider hatte er sich genau die leichtere meiner beiden Ruten ausgesucht und somit hatte ich ihm nicht viel entgegen zu setzten. So kam es dann auch, dass der Fisch nach ca. 20 Minuten in Richtung der ausgelegten Ruten der andreren Angler schwamm und dort in die Montage eines Kollegen geriet, der anstatt den Bügel zu öffnen versucht hat den Fisch an Land zu ziehen.
Es kam was kommen musste wenn zwei Angler versuchen einen Fisch zu drillen, der Haken schlitzte aus und aus dem “catch of the day” wurde “the big one that got away”....

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...wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist. Das fand ich doof und deshalb hab ich nicht vergessen, sondern bin heute noch einmal an den Ahauser Stausee gefahren um dort doch noch eine Forelle ans Band zu bekommen.
Um Punkt 7:00 Uhr stand ich vor dem Angelladen in Sondern um eine Tageskarte zu kaufen und schon um 7:30 Uhr flog der Köder das erste mal ins Wasser. Der Wasserstand des  Stausees war leider sehr hoch und somit war es nicht leicht an die Forellen ran zu kommen.
Bis 11:00 Uhr hab ich mir daher auch gänzlich erfolglos einen abgekurbelt. Fast der gesamte Inhalt der Köderbox hing an der Angel und ich hab so ziemlich jede Führungsvariante, Geschwindigkeit und Tiefe durchprobiert aber nichts. Kein Schwanz wollte sich mit mir messen, weshalb vom See ans Flussstück versetzt wurde. Diese Entscheidung war goldrichtig.
Bereits nach wenigen Würfen knallte es regelrecht am anderen Ende der Schnur und ein großer Fisch nahm unaufhaltsam gut 30m Schnur von der Rolle. Da das Wasser extrem angetrübt war, konnte ich in den ersten zehn Minuten nicht erkennen, was ich da hängen hatte*. Als ich dann aber irgendwann doch einen Blick erhaschen konnte, wär mir fast die Rute aus der Hand gefallen. Ich hatte ne richtig gute Bachforelle dran, dummerweiser war sie viel größer als mein Kescher. Egal, nach ca. 20 Minuten vorsichtigen drillens hatte ich sie an Land. Die anschließende Endorphinausschüttung entsprach der Größe des Fisches ;)

dicke Bachforelle von 63cm

*an der Angel

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In der Nacht vom 15. auf den 16., also pünktlich zum Saisonstart regnete es so sehr, dass der Pegel der Sülz um knapp 40cm auf 1,20m angestiegen war. Bei diesem Pegel macht es an der Strecke, die ich beangeln darf, keinen Sinn die Fliegenrute zu schwingen. Glücklicherweise konnte ich mich aber einigen Angelkollegen anschließen und mit ihnen am Ahauser Stausee mit der Spinnrute fischen. Wir hatten einen echt guten Tag an der frischen Luft und es war unheimlich toll endlich wieder zu angeln. Selbst der leichte Muskelkater im Rücken heute kann das nicht nachträglich vermiesen.

Gefangen wurde an diesem Tag gut, nur leider nicht durch uns. Viele der einheimischen Angler konnten Bachforellen von 50cm+ an Land bringen. Sogar von einer 75er Regenbogenforelle war die Rede. Wir warfen uns die Seelen aus den Leibern aber so richtig wollte nichts beißen. Lediglich Matthias war das Glück hold (alternativ war es vielleicht auch ein bisschen Können ;) ), er konnte zuerst eine ca. 35er und 15 Minuten vor Abfahrt dann noch eine knapp 50er Bachforelle ans Band bekommen. Ich habe mich entschlossen diesem See am kommenden Wochenende einen zweiten Besuch abzustatten. Wir werden sehen ob es was bringt. Den absolut obergeheimen Special-Forces Forellenköder hab ich zumindest jetzt schonmal gekauft…

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Fast direkt nach dem Fliegenfischen ging es gestern Abend zum Aalangeln an den Rhein. Zusammen mit vielen Anglern aus dem Board www.rheinangeln-pur.de.vu sollte den Schleichern nachgestellt werden. Das Event wurde organisiert vom Foren-Initiator und Moderator Dieter, genannt ZanderDieter. Alles war perfekt arrangiert. Ein Generator tuckerte vor sich hin und produzierte Strom für den Scheinwerfer und die Kaffeemaschine im Verpflegungspavillion, zwei Grills produzierten Steaks und Würste und all die Angler produzierten den nötigen Optimismus um sich mal wieder eine Nacht am Rhein “um die Ohren zu schlagen”.
Der Kirmesplatz in Köln Deutz glich einem Ostseehafen zur Heringszeit, da ca. 30-40 Ruten dicht an dicht standen. Auch der anliegende Dieseltanker wurde nach Genehmigung durch den Kapitän von uns Anglern in Beschlag genommen. Trotz der Masse an ausliegenden Köder ging allerdings am Anfang außer ein paar Grundeln nicht viel. Gegen 22:30 Uhr konnte ich dann den ersten Aal des Abends an Land bringen. Der Bursche hatte stolze 72cm und war ordentlich dick. Nach zwei weiteren Aalen war dann aber Schluss mit der Beißphase und spätestens mit einsetzen des Regens gegen 3:00 Uhr verschwanden die meisten Angler in ihren Autos um eins- zwei Stündchen zu schlafen.
Auch ich schlief bis 5:00 Uhr um danach noch die letzte Stunde bis zum Ende der Aalnacht weiter zu angeln. Ich konnte noch einen weiteren 50er Aal überlisten und lag immernoch in Führung…bis Manuel, Dieters Sohn, um 5:50 Uhr einen Aal von 73cm fangen konnte! Das bedeutete, dass ich schlappe zehn Minuten vor Schluss tatsächlich noch auf den zweiten Platz abgerutscht bin! Unglaublich ;)

Anyway, ich habe stolz meinen Pokal entgegen genommen und er hat einen Ehrenplatz in unserem Wohnzimmer gefunden. Vielen Dank auf diesem Weg an alle Teilnehmer für die wirklich tolle Nacht am Rhein. Petri!

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Am Dienstag abend war ich noch für ein paar Stunden am Rhein und konnte vier Schlangen überlisten.
Drei davon bissen auf Tauwurm/Rotwurm Kombi- und einer auf Tebo-Raupe an der Grundmontage.
Der Rhein hat zur Zeit ca 14 °C und einen Pegelstand von ca. 3,8 m. Alle vier schwimmen wieder, da sie noch untermaßig waren.

Die Köder der einen Rute hatte ich an der Strömungskante platziert, die der anderen in dem Loch nahe des Bunenkopfes.
Evtl. probiere ich es beim nächsten Mal weiter in der Stömung, um an die größeren Aale zu kommen.

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