Neben der Planung der Hochzeitsreise hat man ja im Winter bekanntlich viel Zeit um sein Angelgerät zu pflegen…oder um Fliegen zu binden. Ich habe mir also eine Grundausstattung an Bindematerialien und –geräten gekauft und angefangen mir einen Teil meiner in 2010 zu verwendenden Fliegen selbst zu binden. Für die Kosten hätte ich mir zwar auch locker genug Fliegen für die nächsten zwei bis drei Jahre kaufen können, aber es geht ja auch um den Spaß (irgendwie strapaziert man diese Ausrede als Angler verdammt häufig muss ich sagen).
Dank Medien wie YouTube fällt es einem nicht wirklich schwer die grundlegenden Handgriffe, wie das Einbinden von Hecheln oder das Einbringen von Dubbing, schnell zu lernen. Auch der Kopfknoten geht dank ausgefeilter Knotenbinder recht schnell in Fleisch und Blut über.
Für den Anfang hab ich mich auf die etwas leichter zu bindenden Nymphen konzentriert und neben einigen „Totalausfällen“, die von den Forellen wohl höchstens genommen werden um deren Leiden ein schnelles Ende zu bereiten, sind mittlerweile einige brauchbare Nymphen entstanden. Die Binderei macht langsam auch wirklich Spaß und wenn am Wochenende mal wieder DSDS (alternativ Topmodel o.ä.) läuft, ist es eine willkommene Ablenkung von den aus diesen Shows unweigerlich resultierenden Kopfschmerzen. Kurzum: meine ersten Fliegen siehe Bild, noch bessere werden folgen…
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