...wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist. Das fand ich doof und deshalb hab ich nicht vergessen, sondern bin heute noch einmal an den Ahauser Stausee gefahren um dort doch noch eine Forelle ans Band zu bekommen.
Um Punkt 7:00 Uhr stand ich vor dem Angelladen in Sondern um eine Tageskarte zu kaufen und schon um 7:30 Uhr flog der Köder das erste mal ins Wasser. Der Wasserstand des Stausees war leider sehr hoch und somit war es nicht leicht an die Forellen ran zu kommen.
Bis 11:00 Uhr hab ich mir daher auch gänzlich erfolglos einen abgekurbelt. Fast der gesamte Inhalt der Köderbox hing an der Angel und ich hab so ziemlich jede Führungsvariante, Geschwindigkeit und Tiefe durchprobiert aber nichts. Kein Schwanz wollte sich mit mir messen, weshalb vom See ans Flussstück versetzt wurde. Diese Entscheidung war goldrichtig.
Bereits nach wenigen Würfen knallte es regelrecht am anderen Ende der Schnur und ein großer Fisch nahm unaufhaltsam gut 30m Schnur von der Rolle. Da das Wasser extrem angetrübt war, konnte ich in den ersten zehn Minuten nicht erkennen, was ich da hängen hatte*. Als ich dann aber irgendwann doch einen Blick erhaschen konnte, wär mir fast die Rute aus der Hand gefallen. Ich hatte ne richtig gute Bachforelle dran, dummerweiser war sie viel größer als mein Kescher. Egal, nach ca. 20 Minuten vorsichtigen drillens hatte ich sie an Land. Die anschließende Endorphinausschüttung entsprach der Größe des Fisches
*an der Angel
Schlagwörter:Bachforelle

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