Neulich habe ich darüber geschrieben, wie man größere Krebsimitate aus Gummi am Offsethaken befestigt und wie diese dann gefischt werden können. Natülich kann man auch sehr kleine Gummikrebschen sehr gut für die Angelei auf Großbarsche einsetzen. Dafür werden diese am Drop-Shot System gefischt. Einfach auf den Haken ziehen und wie gewohnt knapp über Grund anbieten. Ich würde den Abstand zum Blei in diesem Fall allerdings etwas geringer wählen als bei Gummifischen/Würmern, da sich besonders die ganz kleinen Krebse sehr nah am Grund aufhalten.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Gummis auf kleinste Bleiköpfe mit 6er oder 8er Haken zu ziehen. Diese werden dann vom Boot aus sehr leicht über den Grund gezupft. Für die Uferangelei eignet sich diese Methode nur sehr eingeschränkt, da weite Würfe so nicht möglich sind und auch die Köderkontrolle eher zu wünschen übrig lässt.

Eine dritte Art kleine Gummikrebse zu verwenden ist es, sie als s.g. Springer vor einen anderen Kunstköder zu montieren. Das bedeutet, dass ähnlich wie bei Drop-Shot ein Haken mittels Palomarknoten an einem (Fluorocarbon-)Vorfach befestigt wird. Ca. 10-20cm dahinter kommt dann, anstelle des Drop-Shot Bleies, ein weiterer Kunstköder. Ich bevorzuge hier den Einsatz von 6-10cm langen Gummifischen im Barschdesign. Diese Montage erweckt, bei richtiger Führung, unter den Barschen den Anschein, dass da ein kleinerer Artgenosse hinter einem leckeren Krebschen herjagt. Das wiederum erweckt einen gewissen Futterneid und kann auch bei sonst eher lethargischen oder satten Fischen noch Erfolge bringen.

Springer Krebs

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