Was macht man als Angler, wenn man nicht angeln kann? Einige reinigen ihr Gerät, andere binden Fliegen oder bauen sich ihre eigenen Ruten. Für mich gibt es daneben, quasi als Ersatzdroge, auch noch die Planung von Angelabenteuern für die kommende Saison.
In diesem Jahr steht mir das größte Abenteuer meines Lebens bevor, meine Hochzeit, und was läge da näher als die Planung unserer Hochzeitsreise. Und damit sind nicht etwa solche Nebensächlichkeiten* wie Unterkünfte oder Ausflüge gemeint. Nein, es geht um die Frage welche Ausrüstung mitzunehmen ist, um möglichst optimal auf die dortigen fischereilichen Gegebenheiten reagieren zu können. Nichts wäre schlimmer als raubende Thune, Barracudas und Konsorten nicht richtig beangeln zu können, weil das Equipment falsch zusammengestellt wurde. Daher habe ich mir für diese Reise eine Shimano Beastmaster Reiserute, mit einem WG von 50-100 gr. gekauft, die durch einen zusätzlichen kurzen Aufsatz entweder in einer Länge von 2,70 m oder aber von 3,00 m gefischt werden kann.
So ist man mit einer Rute sowohl für das Bootsangeln als auch für das Uferangeln gerüstet. Bestückt wird die Rute mit einer nagelneuen, extrem robusten Penn Slammer. Mit dieser Kombo, einer guten Schnur, diversen Poppern, Spökets, Williamson Jigs, einigen Wobblern und Gummifischen sollte eigentlich sich was ordentliches an Land zaubern lassen. Wir werden sehen.
*Da ich momentan schonzeitbedingt unter erhöhtem mentalen Stress stehe, ist diese Formulierung bitte nicht allzu ernst zu nehmen.
Schlagwörter:Kapverden, Neuware
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