Nach meinen gestrigen Erfolgen wollte ich heut mal einige neue Dinge testen. So fischte ich gleich zu Anfang an meiner Stammschleuse mit einem feuerroten Kopyto. Schon der dritte oder vierte Wurf war von Erfolg gekrönt und ich fing einen schönen Barsch. Als ich diesen in der Hand hielt, kam er mir sehr bekannt vor. Ich fotografierte ihn und verglich dann das Foto mit denen von gestern und was soll ich sagen, den Burschen hatte ich einen Tag zuvor schon mal gefagen (vgl. letztes Bild von “Schleusenüberraschung” mit folgendem). Ich glaub der mag mich!
Danach ging es an ein Wehr etwas oberhalb, das ich zuvor noch nie so richtig befischt hatte. Das Wasser dort ist etwas tiefer und die Strömung weniger stark. Somit war es erforderlich, den GuFi mehr zu jiggen, als ich es sonst an “meiner” Schleuse tue. Aber auch dort hatte ich recht schnell erfolg. Ein kleiner Esox fand meinen Kopyto zum Anbeißen. Nach einem Hänger mit Abriss, entschied ich mich es auch einmal mit einem Spinner zu versuchen. Ich montierte einen roten 2er Mepps Agila und nach ein paar Würfen bekam ich einen wirklich guten Fisch an den Haken. Zuerst wusste ich nicht, was das für einer sein soll, ich vermutete einen großen Zander. Der Drill war wirklich extrem aufregend und echt geil. Der Fisch stellte sich quer in die Strömung, schwamm in die Tiefe, nach links und rechts, ich wusste das ist ein wirklich großer…bis ich ihn sah. Ich hatte einen Klodeckel an der Rückenflosse gehakt. Nach einem kurzen Moment der Enttäuschung konnte ich mich aber doch daran erfreuen, da dieser Blei mir ja immerhin den schönsten Drill des Tages bescherte. Vorsichtig wurde er vom Spinner befreit und nach einem kurzen Erinnerungsfoto durfte er wieder schwimmen.
Den Abschluss des heutigen Tages bildete dann noch ein kleiner Vielfraß, der sich da bei meinem Spinner wohl etwas überschätzt haben muss. Fazit: Viel neues probiert und doch gute Fische gefangen.
Schlagwörter:Barsch, Blei


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