Gestern war ich wieder an meiner lieblings-Schleuse den Stachelrittern nachstellen. Gleich der dritte Wurf brachte auch einen dicken gestreiften auf einen gelben Kopyto, der mir einen schönen Drill lieferte. Er war wieder irgendwo zwischen 35 und 40 cm. Fische, die ich zurücksetze wiege ich so gut wie nie, um sie nicht unnötig lange aus dem Wasser zu nehmen.
Kurz darauf bekam ich einen weiteren Biss. Dieser war allerdings völlig anders und ich wusste nicht so recht, was ich da am anderen Ende der Schnur hatte. Ich vermutete eine Forelle, da der Fisch sich sehr stark schüttelte und sehr aktiv kämpfte. Zu meiner Überraschung landete ich dann aber einen Halbstarken Döbel. Mit dem hätte ich dort zwar nie gerechnet, gefreut hat es mich aber sehr ihn fangen zu dürfen.
Nach einigen weiteren Barschen, sowie einem kleinen Hecht, ging mir dann doch noch ein wirklich dicker gestreifter ans Band. Über diesen freute ich mich umso mehr, da mir kurz zuvor ein Wels wieder “vom Haken gesprungen” war, und ich nicht mehr mit einem schönen Fisch rechnete.
Der anschließende Ansitz auf Aal war leider eher frustrierend, so dass ich gegen 0:15 den Heimweg antrat und nicht darüber reden möchte.
Schlagwörter:Barsch, Döbel


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