Am Freitag und Samstag Abend waren Kathi und ich zum Aalangeln am Rhein. Wir hatten es uns dazu am Stammheimer Ufer gemütlich gemacht und harrten der Dinge die da kommen sollten.
Platziert hatten wir uns mittig zwischen zwei Buhnen, die aufgrund des leicht erhöhten Wasserstands von 3,85m am Freitag bzw. 3,95m am Samstag überspült waren.
Ich hatte eine Rute mit einem 140gr. schweren, abgeflachten Stömungsblei an die Strömungskante gelegt und eine weitere mit einem 120gr. Tirolerhölzl in die Kreiselströmung inmitten des Buhnenfelds. In diesem Bereich ist der Untergrung überwiegend kiesig mit vereinzelten größeren Steinen. Dadurch ist zum einen die Hängergefahr reduziert und zum anderen gibt es so auch weniger Aufenthaltsflächen für Grundeln, da diese Steine benötigen um sich daran anzusaugen.
Gegen 22:30Uhr hatte ich dann den ersten Biss und ein fingerdünnes Äälchen fiel zum Glück beim aus dem Wasser heben wieder vom Haken zurück ins nasse Element. Schon um 23:00Uhr ging es dann los, der erste gute Aal des Abends landete “im Sack” und so ging es dann weiter, bis gegen 0:30Uhr die Beißphase endete.
Wir hatten am Freitag Abend 4 Aale, davon 2 gute sowie zusätzlich zwei Verluste im Drill zu verzeichnen. Am Samstag ging es dann nicht ganz so gut weiter, da die Temperatur durch einen Wetterumschwung deutlich gesunken war. An diesem Abend konnten wir trotz ständig leergefressener Haken lediglich einen guten Aal landen.
Interessant war, dass die Rute, die auf der Sandbank in der Kreiselströmung mit Abstand die meisten Bisse zu verzeichnen waren. Ich werde das weiter beobachten…
Posts Tagged “Aal”Fast direkt nach dem Fliegenfischen ging es gestern Abend zum Aalangeln an den Rhein. Zusammen mit vielen Anglern aus dem Board www.rheinangeln-pur.de.vu sollte den Schleichern nachgestellt werden. Das Event wurde organisiert vom Foren-Initiator und Moderator Dieter, genannt ZanderDieter. Anyway, ich habe stolz meinen Pokal entgegen genommen und er hat einen Ehrenplatz in unserem Wohnzimmer gefunden. Vielen Dank auf diesem Weg an alle Teilnehmer für die wirklich tolle Nacht am Rhein. Petri! Schlagwörter:AalAm Dienstag abend war ich noch für ein paar Stunden am Rhein und konnte vier Schlangen überlisten. Die Köder der einen Rute hatte ich an der Strömungskante platziert, die der anderen in dem Loch nahe des Bunenkopfes. Gestern Abend konnte ich meinen ersten Aal 2009 auf die Schuppen legen. Gebissen hat der Schlängler bei ca. 13°C Wassertemperatur und einem leicht sinkenden Pegel von ca. 3,55 Metern. Ich hatte zwei Ruten mit Grundmontagen ausgelegt. Nachdem ich an beiden Ruten immer wieder Zupfer und geklaute Köder verzeichnen konnte, bekam ich gegen 22:00 Uhr einen “richtigen” Biss. So, mein Anglerleben hat sich rapide geändert. Aus dem Süden Berlin hat mich mein Leben, genauer gesagt die Liebe meines Lebens, nach Köln verschlagen. Hier lebe ich nun in einer wunderschönen Wohnung, ca. 300m vom Rhein entfernt. Das ist aus anglerischer Sicht sicher eine durchaus angenehme Entfernung zum Wasser. Aus diesem Grund hat es dann auch nicht lange gedauert, bis ich meine ersten Würfe mit Gummis in die Fluten des Rheins vornehmen konnte. Schon der erste Wurf bracht mir gleich einen kapitalen Hänger. Wellcome to Cologne! Nach einer halben Stunde und etlichen weiteren Köderabrissen habe ich dann frustriert eingepackt. Der erste Versuch muss somit als maximaler Misserfolg gewertet werden. Einige Tage später ging es dann mit Naturködern am Grundblei auf die gleiche Buhne. Ich wollte meine erste Barbe fangen. Bereits nach kurzer Zeit (und zwei Hängern) konnte ich diese dann auch zum Landgang überreden. Es handelte sich allerdings um ein Barben-Baby, das sofort und ohne Foto wieder schwimmen durfte. Insgesamt brachte auch der zweite Tag am Rhein nur diese eine Barbe, die allerdings mit reichlich Lehrgeld in Form von Blei und Haken bezahlt wurde. Ganz anders sah dann schon mein erster Aal-Abend aus. Diesmal platzierte ich mich und die Ruten nicht auf, sondern zwischen den Buhnen. Innerhalb von ca. 2,5 Stunden konnte ich dort drei Aale fangen, von denen der größte es auf stolze 75 cm und den Umfang einer 0,33l Flasche Kölsch (sone Art Bier, das die Einheimischen hier in Köln zu trinken pflegen Gebissen haben sie alle drei auf eine einfache Grundmontage mit Tauwurm, der durch ein Stück Pop-Up-Foam zum Auftreiben gebracht wurde. Das Angeln zwischen den Buhnen reduzierte die Hänger- und erst recht die Abrissrate auf ein minimum. Auch weitere Abende brachten immer wieder den einen oder anderen Aal, sodass ich an drei von vier Abenden erfolgreich war…ein guter Schnitt im Vergleich zur Dahme. Was das Spinnen betrifft, so bin ich noch immer auf der Suche nach einem Kölner Angler, der mich mal “an die Hand nimmt” und mir eine Starthilfe für das Rheinangeln gibt. Schlagwörter:Aal |
Alles war perfekt arrangiert. Ein Generator tuckerte vor sich hin und produzierte Strom für den Scheinwerfer und die Kaffeemaschine im Verpflegungspavillion, zwei Grills produzierten Steaks und Würste und all die Angler produzierten den nötigen Optimismus um sich mal wieder eine Nacht am Rhein “um die Ohren zu schlagen”.




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