Posts Tagged “Barbe”

Für letzten Samstag hatte ich mir eine Tageskarte für die Sülz in Immekeppel geholt, weil ich mal wieder Barben mit der Nymphe fangen wollte.
Gegen 9:00 Uhr stand ich dann auch am Wasser und stellte mit Freude fest, dass die Uferwegetation an den im letzten Jahr erfolgversprechendsten Stellen dieses Jahr erstaunlich unangetastet war.
Das bedeutete, dass diese Stellen offensichtlich nicht beangelt wurden. Ich warf also genau dort meine Nymphe in die Fluten und schon nach wenigen Driften hing die erste Barbe, die sich trotz ihrer Größe von ca. 70cm nicht wirklich als echter Gegner erwies. Nach einem schnellen Bild und noch schnellerem, grobem Vermessen, konnte die Gute dann auch wieder ihres Weges schwimmen.
Auch am nächsten letztjährigen Hotspot das selbe Spiel: Nymphe rein, zwei, drei Driften und Biss. Diese Barbe war allerdings deutlich aktiver und der Drill dem entsprechend um einiges spannender. Trotz ihrer “nur” 55cm, hat sie deutlich mehr Spaß gebracht als ihre Vorgängerin. Zum gezielten Fischen auf Barben bevorzuge ich schwere Nymphen, die einen toten Käfer oder ähnliches imitieren, der von der Stömung am Gewässerboden entlang gespült wird. Wenn Barben am Platz sind, werden sie diese Beute nicht verschmähen.

Kurze Zeit später kam ein Freund hinzu und so fischten wir zu zweit weiter. Ich konnte nahe des Zeltplatzes auf einen weißen Streamer eine gute, knapp 40er Regenbogenforelle überlisten, die wohl zu diversen anderen Regenbogen gehörte, die dort offensichtlich vor kurzem ausgesetzt wurden. Auch mein Begleiter hatte Glück und konnte fast zeitgleich dazu eine Barbe drillen, die auf eine dunkel gefärbte Nymphe biss.
Nachdem uns dann zwei weitere Fliegenfischer entgegen kamen, verlegten wir unsere Angelei ans andere Ende der Strecke. Dort ging zunächst allerdings erstmal nichts, bis Matthias dann aus einem (oder vielmehr aus DEM) Gumpen eine wunderschöne 30cm+ Bachforelle zaubern konnte. Das war dann allerdings auch der letzte größere Fisch des Tages, es folgten zwar noch eins/zwei kleinere BaFos und eine kleine Äsche, aber sonst hatte keiner mehr Lust darauf mit uns zu spielen.
Fazit: es war ein sonniger Tag, wir haben gut gefangen und ich hatte mal wieder richtig Spaß an der Strecke in Immekepel. Auch wenn es nur ein paar Kilometer flussauf von unserer Vereinstrecke ist, so ist die Fischerei hier doch gänzlich anders. Das Wasser ist flacher, es herrschen andere Umgebungsbedingungen und es gibt ein andere Zusammensetzung des Fischbestands. Außerdem wurden wohl zahlreiche Regenbogenforellen eingesetzt und somit kann man, wenn man es darauf abgesehen hat, recht gut auf diese Fische angeln.

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Endlich wieder was zum schreiben!...

...war mein erster Gedanke, als ich der ersten Fisch 2009 am Band hatte. Da kann man doch mal sehen, wie das World Wide Web einen versaut! Anstatt mit all meinen Gedanken ganz beim Fisch zu sein, dachte ich daran, dass ich nun endlich wieder etwas sinnvolles in mein Blog schreiben kann. Nunja, so ist das wohl im digitalen Zeitalter.

Nach mehreren erfolglosen Angelversuchen am Rhein, war ich am 28. Februar mal mit einem Kollegen an der Erft.
Hier herrschen das ganze Jahr über Wassertemperaturen von ca. 15 C°. Angeblich wird die Erft durch warmes Grundwasser gespeist, genau weiß ich das allerdings nicht. Auf jeden Fall sind die Fische hier ganzjährig aktiv und es werden auch im tiefsten Winter immer wieder sogar Aale gefangen. Wir hatten für tagsüber einen Ansitz auf Friedfisch geplant und nach Sonnenuntergang sollte es auf Aal und Wels gehen. Die Rechnung ging nur teilweise auf. Wir konnten zahlreiche, bunt gemischte Friedfische überlisten. Angefangen von Brassen, über Roaugen, Döbel bis hin zu Barben war alles dabei.

Die Räuber jedoch wollten nicht so wirklich. Nicht ein Aal und erst recht kein Wels wollte sich unserer erbarmen. Egal, es war ein schöner Tag bei frühlingshaften Temperaturen und nicht zuletzt das “Angrillen” konnte uns somit über den Mangel an Raubfischen hinwegtrösten.

Blei
Blei

Grill
Grill

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Gestern war ein wunderschöner Herbsttag. Ausserdem war Sonntag und ich hatte doch tatsächlich mal Zeit mich gemütlich an den Rhein zu setzen. Zusammen mit Kathi sollte es auf Barben gehen, da ich endlich meine erste über 25cm fangen wollte. Am Rhein angekommen packten wir in der Nähe der Mülheimer Brücke unsere Ruten aus und mischten das Futter zurecht. Dank der extrem guten Beratung vom “Fishermans Partner” in Köln (nein, ich bekomme hierfür kein Geld ;) ) hatten wir auch alles Nötige an Materialien und Futter dabei. Auch wussten wir genau, was wir zu tun hatten. Futter anmischen, nicht zu feucht, Maden dazu und erstmal zehn Würfe p.P. mit vollen Körben an die ausgesuchten Angelstellen. Danach wurden die Haken mit Madenbündeln bestückt, mit Castern garniert und ausgeworfen.
Es dauerte nicht lange und wir hatten den ersten Biss. Kurze Zeit später konnten wir die erste Barbe landen. Ich hab sie nicht gemessen oder gewogen, da sie möglichst schnell wieder schwimmen sollte.

Barbe
Barbe

Nach diesem Fang ging erst mal eine Weile nichts mehr, was aufgrund des wunderschönen Wetters nicht weiter schlimm war. Als unser Futter langsam zur Neige ging und sich die letzten paar Würfe andeuteten, bekamen wir noch einen Biss. Zuerst vermutete ich eine kleinere Barbe an meinem Haken, da ich nur leichte Gegenwehr spürte. An Land entpuppte sich die vermeintliche Barbe dann aber als Bachforelle. Wir hatten einen echt schönen Tag am Wasser und bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir eingepackt haben, hatte noch keiner der Angler neben uns einen Biss…vielleicht lag es an dem super guten Futter, das uns der FP in Mülheim empfohlen hat ;)

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