Nach einem langen Winter wird es langsam besser, die Wurftechnik beginnt tatsächlich wieder den Wortteil “technik” zu verdienen und auch die Fische werden nicht mehr ständig von irre dahintreibenden Nymphen oder Nassfliegen verschreckt.
Nein, ab und an gelingt mittlerweile tatsächlich sogar das Gegenteil und ein Fisch nimmt meine Fliege anstatt davor zu flüchten. Blöd für den Fisch, gut für mich!
Gestern konnte ich auf diese Weise zwei Fische jenseits der Sülz-Satzfischgröße zum Anbiss überreden. Zuerst nahm ein ca. 30er Döbel meine Nymphe und kurze Zeit später eine ungefähr gleichgroße Äsche.
Ich kann bei beiden Fischen keine genauen Maßangaben machen, da ich keinen davon entnommen, geschweige denn berührt habe. Der große Vorteil kleiner Nymphen liegt nämlich darin, dass man den Fisch extrem schonend releasen (denglisch!!!) kann.
Apropros kleine Nymphen: beide Fische bissen auf eine von mir selbstpersönlich gebundene Nymphe!
Nun ist diese Tatsache für den versierten Fliegenfischer und -binder nicht wirklich spannend. In meinem Fall jedoch ist es das allererste Mal, dass ich einen Fisch mit einer selbstgebundenen Fliege überlisten konnte. Und das erste Mal ist ja bekanntermaßen immer etwas besonderes…
Dieses spezielle Muster wurde also umgehend “beurlaubt” und bekommt zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens also wenn wieder “DSDS” oder ein ähnliches trash-TV-Format läuft und Kathi mich durch gucken eben dieser Sendung von der Couch verbannt, viele kleine Brüder und Schwestern gebunden. Und dann wartet mal ab ihr Fische…
Schlagwörter:Äsche, Döbel




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