Letzten Samstag hatten wir gemeinsames Anangeln an der Sülz. Der Wettergott sowie Neptun meinten es gut mit uns und so schien den ganzen Tag die Sonne und der Wasserstand war in einem angenehmen Bereich. Soweit ich es mitbekommen habe konnte auch jeder der anwesenden Angler seine Fische fangen. Leider waren keine wirklich großen Forellen dabei aber ich denke, dass trotzdem jeder seinen Spaß hatte. Gegen Mittag ging es zu einem gemeinsamen Imbiss in die Dorfschänke, wo bei deftiger Hausmannskost natürlich über das Fischwasser gefachsimpelt wurde. Kurzum, es war ein sehr schöner Tag mit netten Kollegen und viel Fisch. So könnten meinetwegen deutlich mehr Angeltage laufen

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Geschrieben von Daniel in Fliegenfischen
Der Wasserstand geht endlich zurück und liegt mittlerweile wieder im fischbaren Bereich. Auch die Wassertrübung ist erträglich und somit kann sehr schön auch mit kleinen Fliegen gefischt werden.
Am Samstag musste ich das Fischen auf Grund einer vorbeiziehenden wilden Horde von Kanufahrern breits nach einer halben Stunde wieder einstellen.
Die Jungs hatten nicht nur so viel Unruhe ins Wasser gebracht, dass jede Forelle sich in die tiefsten Winkel ihres Verstecks zurückgezogen hatte sondern es durch wildes Paddeln und Wellenwurf auch so eingetrübt, dass selbst der Fisch mit den schärfsten Augen keinen Köder mehr hätte entdecken können.
Da ich aber auch keine Lust hatte zu warten bis sich alles wieder normalisiert, gab ich es für den Tag auf und besuchte die Sülz am Sonntag wieder.
Am Sonntag Nachmittag probierte ich es also zuerst mit kleinen Nymphen, auf die ich auch die ersten vorsichtigen Zupfer verzeichnen konnte. Immer wenn die Sonne hinter den Wolken hervor kam, fingen die Fische sofort an zu steigen. Also wurde kurz entschlossen eine kleine, graue Trockenfliege angebunden, die auch unzählige Male attakiert wurde.
Leider ließen sich die großen Vertreter der Bachforellen nicht blicken und so endete der Saisonstart nur mit Babyforelle aber vielen schönen Eindrücken und einem kleinen Vorgeschmack auf die noch junge Saison.
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Sülz
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In der Nacht vom 15. auf den 16., also pünktlich zum Saisonstart regnete es so sehr, dass der Pegel der Sülz um knapp 40cm auf 1,20m angestiegen war. Bei diesem Pegel macht es an der Strecke, die ich beangeln darf, keinen Sinn die Fliegenrute zu schwingen. Glücklicherweise konnte ich mich aber einigen Angelkollegen anschließen und mit ihnen am Ahauser Stausee mit der Spinnrute fischen. Wir hatten einen echt guten Tag an der frischen Luft und es war unheimlich toll endlich wieder zu angeln. Selbst der leichte Muskelkater im Rücken heute kann das nicht nachträglich vermiesen.
Gefangen wurde an diesem Tag gut, nur leider nicht durch uns. Viele der einheimischen Angler konnten Bachforellen von 50cm+ an Land bringen. Sogar von einer 75er Regenbogenforelle war die Rede. Wir warfen uns die Seelen aus den Leibern aber so richtig wollte nichts beißen. Lediglich Matthias war das Glück hold (alternativ war es vielleicht auch ein bisschen Können
), er konnte zuerst eine ca. 35er und 15 Minuten vor Abfahrt dann noch eine knapp 50er Bachforelle ans Band bekommen. Ich habe mich entschlossen diesem See am kommenden Wochenende einen zweiten Besuch abzustatten. Wir werden sehen ob es was bringt. Den absolut obergeheimen Special-Forces Forellenköder hab ich zumindest jetzt schonmal gekauft…
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Heute war ich an der Agger in Loope zum Fliegenfischen. Die Tageskarte kostet 10€ und ist somit erschwinglich. Am Looper Stück angekommen war ich erst ein wenig enttäuscht, da der Fluss hier durch bewohntes Gebiet fließt und auch optisch nicht viel her macht. Außerdem ist hier jede Angelart erlaubt und dem entsprechend waren die interessantesten Stellen auch schon von Posenanglern besetzt.

Ich wollte schon wieder nach Köln zurück fahren, als ich einen anderen Fliegenfischer entdeckte. Nach ein paar gewechselten Worten war ich dann recht schnell überzeugt, es doch einmal an der Agger zu probieren. Der Angler, Phil, kommt dort aus der Gegend und verssicherte mir, dass die Agger ein wirklich Fischreicher und mit einigen guten Fischen besetzter Fluss sei.
Bereits der fünfte oder sechste Wurf mit Streamer am sinkenden Vorfach brachte mir eine 25er Bachforelle. Es stellte sich heraus, dass das die Standartgröße dort ist. Im Laufe des Tages konnte ich noch einige weitere Forellen derselben Größe überlisten. Das war gut, denn ich konnte an dem Tag sehr gut die Bisserkennung beim Nymphen- und Streamerangeln üben. Auch die vielen, zum Teil gemähten, Uferwiesen machten es leicht zu werfen und somit die eigene Wurftechnik zu verbessern. Alles in allem ist das Looper Aggerstück ein nettes Stück Fluss für Anfänger oder für einige kurzweilige Spaßangelstunden.
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So, heute hab ich die Sülz mal angetestet. Dazu war ich mit der Fliegenrute in Immekeppel an einem ca 2 km langen Stück, an dem striktes “Flyfishing only” herrscht. An dem Stück gibt es viele Rauschen, die sich immer wieder mit ruhigen Strecken abwechseln. Auf Grund der sehr üppigen Botanik in Form vieler überhängender Bäume ist das Werfen durchaus anspruchsvoll aber nicht unmöglich. Das Ergebnis meines allerersten Tages mit der Fliegenrute war eine 37er Regenbogenforelle auf Trockenfliege, eine knapp 30er Bafo, ein Lachssmolt sowie eine ca. 65er Barbe auf Nymphe.
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