Posts Tagged “Forelle”

Da das Wetter endlich schöner werden sollte, haben Kathi und ich uns entschlossen in den Puff zu gehen und Forellen zu flitschen.
Gesagt, getan ging es am Samstag früh um 6:00 Uhr los in Richtung Engelskirchen. Dort angekommen erlebten wir, was es bedeutet am Wochenende eine solche Anlage zu besuchen. Es standen schon mindestens zehn Autos vor verschlossener Tür und gut 20 Angler warteten auf Einlass. Das war uns eindeutig zu viel Besuch und so ging es ca. 200m weiter zur nächsten Anlage. Diese war relativ leer und so setzten wir uns an eine nette Stelle des Teichs.
Den Grund für die wenigen Besucher erfuhren wir ca. 20 Minuten später, als der Besitzer zum kassieren kam. Er wollte 25,-€ p.P. wegen Sonderbesatz mit Saiblingen. Egal, wir wollten einfach nur angeln und bezahlten also.

Nach dem Aufbauen der Ruten konnten wir in einer kleinen Bucht neben uns einen Schwarm Forellen ausmachen. Kurz darauf flog der Köder an die Stelle und wenig später landete die erste Forelle im Kescher. Ihr folgten auf diese Weise noch 4 weitere, die allesamt recht mickrig (Aldi-Größe) ausfielen. Dummerweise bemerkte dann ein ca. 12 jähriger “unseren” Schwarm und begann mit einem Stock und Angelschnur bewaffnet die Forellen zu “angeln”. Mein freundlicher Hinweis darauf, dass man aus Respekt zu anderen Anglern ein wenig Abstand zu deren Angelstelle und zum Wasser hält, kam leider zu spät denn er hatte den Schwarm erfolgreich durch stetiges Platschen und Panschen im Wasser verscheucht.

So biss die nächsten Stunden nichts mehr…bei niemandem! Bis es auf einmal in der Nähe des Auslaufs ordentlich zur Sache ging. Zwei Jungs hatten dort ihre Ruten ausgelegt und fingen einen Saibling nach dem nächsten. Dieses Spiel zog sich über die nächsten Stunden hin und man konnte beobachten, wie aller Angler am Teich immer nervöser wurden. Irgendwann kam ich dann mit den beiden ins Gepräch und sie luden Kathi und mich ein, auch eine Rute am Auslauf zu platzieren. Das war super freundlich von den beiden und so konnten Kathi und ich abwechselnd auch noch drei Sablinge überlisten. Alles in allem hatten wir einen schönen Angeltag, der gekrönt wurde durch nette Gesellschaft und interessante Gespräche mit den beiden anderen Anglern.

So muss das sein!

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Abserviert hat sie mich, das gibts gar nicht! Am 21.3. sollte es im wunderschönen Ahrtal, an der wunderschönen Ahr auf Bachforellen gehen. Gigantische Fische, die wild an meinem leichten Gerät kämpfen, hatte ich mir schon die ganzen letzten Tage ausgemalt.
Aus diesem Grund stand ich auch pünktlich um 7:00 Uhr morgens an der Tankstelle, die die Tageskarten für meine Angelstrecke der Wahl verkauft. Aufgeregt wurden schnell die Formalitäten abgewickelt und ab gings ans Wasser. Die Ahr präsentierte sich glasklar und der Wasserstand war nur minimal über Normalpegel. Auch die Sonne schien, allerdings war es Arschkalt.

Der Fluss hat auf der beangelten Strecke ein sehr steiniges Bett und bietet somit vergleichsweise eine eher geringe Hängergefahr. Außerdem ist er geprägt durch viele Löcher, unterspülte Ufer und eine kleinere Rausche. Leider konnte ich an diesem Tag nicht auch nur den kleinsten Zupfer auf  meine tollen, überteuerten Spinner und Wobbler und Gummifischlein verzeichnen. Ich schätze, dass das auf die momentan noch eiskalten Wassertemperaturen zurückzuführen ist. Nichtsdestotrotz (das ist tatsächlich ein Wort!) war es ein sehr schöner Angeltag, da einen die Landschaft im Ahrtal auch mal über einen Schneidertag hinwegtrösten kann…

Fazit: Das Ahrtal ist einen zweiten Besuch wert und sobald das Wasser in der Ahr wieder erträgliche Temperaturen erreicht, werde ich ein weiteres Mal mein Glück versuchen.

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Ich war am 13.11. mit Kathi am Angelteich “Forellenhütte” zum Forellenflitschen. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Die Anlage ist sehr sauber und gepflegt und der Betreiber ist wirklich sehr engagiert und hat immer Tipps und Tricks parat, die er gern auch weiter gibt. Der Besatz ist gemischt und auf Grund des Zulaufs aus einem kleinen Bach gibt es sogar natürlich eingewanderte Bachforellen, die auch regelmäßig gefangen werden. Ich kann die Anlage wirklich empfehlen, wenn man zur Abwechslung mal dem konzentrierten Überlisten wilder Fische in See und Fluss, die “leichte Unterhaltung” eines Teichbesuchs vorzieht.

Wir konnten an dem Tag 11 Portionsforellen und eine Große überlisten. Gebissen haben die sowohl auf Bienenmaden, als auch auf geschleppten Teig. Als top Farben erwiesen sich beim Teig weiß und orange-glitter, die relativ flach an der Stachelschweinpose und am Sbirolino geschleppt wurden. Die Bienenmaden haben wir stationär an der Pose in ca. 1,20m Tiefe angeboten.

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Ich war am 16.4., wie jedes Jahr, auf Forellen unterwegs. Bisher hab ich an diesem ersten Tag nach der Schonzeit auch immer meine 2-3 Fische für den Grill gefangen. Leider hat mir dieses Jahr der Regen der letzten zwei Wochen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Salmonidenstrecke führte Hochwasser mit einer Farbe wie Milchkaffee. Im Wasser trieben massenhaft mitgeschwämmte Würmer und noch mehr Äste und sonstiges Zeugs. Da ich mir nun aber eine teure Tageskarte gekauft hatte, wollte ich es wenigstens versuchen. Nunja, es blieb erfolglos. Daher fiel dann nach fünf Stunden die Entscheidung, den Angelplatz mal wieder an ”meine” Schleuse zu verlegen, sehr leicht. Aber auch dort war der Wasserstand sehr hoch und die Strömung reißend. Im Wasser trieb sehr viel Uferbewuchs und ein totes Wildschwein. Natürlich war auch hier nicht wirklich was zu holen und so wurde zum ersten mal in meinem Leben der 16.4. ein Schneidertag.

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