Posts Tagged “Fühlinger See”

Gestern Abend habe ich, im Gegensatz zum (nahezu) kompletten Rest Deutschlands nicht Fussball guckend vor der Mattscheibe verbracht, sondern ich war angeln.
Ich hatte ab ca. 19:30 Uhr den Fühlinger See fast für mich allein und konnte mich dort mit meiner Spinnrute und kleinen Illex Chubbys so richtig austoben.
Die Barsche fanden das offensichtlich auch lustig und so waren sehr viele gestreifte bereit mit mir zu spielen. Ich konnte in der Zeit, in der unsere Nationalelf vier wunderschöne Tore gegen die australische Mannschaft geschossen hat, mindestens 25-30 Barsche fangen. Der größte von ihnen hatte ca. 30cm, wobei die Durchschnittslänge aber eher bei 10-20cm lag.
Egal, auch die Schniepel haben mir sehr viel Spaß bereitet, da ich jetzt schon ewig keinen Barsch mehr ans Band bringen konnte.
Zuerst fischte ich einen Chubby in Barschdekor, auf denen die Jungs richtig heiß waren. Aber auch der Wechsel auf einen orangefarbenen änderte nichts an der Angriffslust der Barsche.
Ich werde jetzt in nächster Zeit häufiger beobachten, ob und in welcher Form sich die Farben baugleicher Wobbler auf das Beißverhalten auswirken. Ich habe da zwar eine Vermutung aber wir werden sehen, ich denke das wird sehr spannend…

Barsch aus dem Fühlinger See

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Am Freitag war ich gemeinsam mit Dieter und einigen Jungs von Rheinangeln Pur am Fühlinger See in Köln. Es sollte ganz gemütlich mit Wurm und Knickipose auf Aale und “was da sonst noch so auf Wurm beißt” gehen.
Dazu hatte ich, neben einer Packung Bockwürste, auch ein paar gut gekühlte Bierles dabei und machte es mir auf meinem Angelstuhl bequem. Es war schon lange her, seit ich das letzte mal zum Ansitzangeln war und ich muss sagen, dass ich es für mich wiederentdeckt habe. Ich denke, dass ich in dieser Saison wieder häufiger mal gemütlich ans Wasser gehen werde. Gegen 22:00 Uhr verschwand dann meine Pose auch ganz langsam unter der Wasseroberfläche und ich schlug an um meinen vermeintlich ersten Aal des Jahres zu fangen.
Denkste Puppe, nix mit Aal!
Am anderen Ende antwortete meinem Anschlag ein gewaltiger Schwall. Ich hatte offenbar einen guten Wels am Band.
Der Bursche nahm sofort ordentlich Schnur und ich hatte gut zu tun ihn zu bremsen. Leider hatte er sich genau die leichtere meiner beiden Ruten ausgesucht und somit hatte ich ihm nicht viel entgegen zu setzten. So kam es dann auch, dass der Fisch nach ca. 20 Minuten in Richtung der ausgelegten Ruten der andreren Angler schwamm und dort in die Montage eines Kollegen geriet, der anstatt den Bügel zu öffnen versucht hat den Fisch an Land zu ziehen.
Es kam was kommen musste wenn zwei Angler versuchen einen Fisch zu drillen, der Haken schlitzte aus und aus dem “catch of the day” wurde “the big one that got away”....

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