Posts Tagged “Köder”

Neulich habe ich mir mal wieder ein paar neue Kunstköder gekauft. Beim Stöbern im Net kam ich auf die Seite www.face-of-fishing.org, auf der Gliederwobbler mit dem wirklich treffenden Namen “The Victim”,das Opfer, angeboten werden. Da ich den Preis von 5,- € als sehr angenehm empfand und mich dieser Wobbler neugierig werden ließ, hab ich mir drei Stück in unterschiedlichen Größen und Farben gekauft. Diese wurden auch drei Tage später bereits geliefert und der erste Eindruck konnte mich wirklich überzeugen. Sie sehen echt gut aus! Auf die Details wurde großen Wert gelegt und auch die Sprengringe und Drillinge sind von guter Qualität.


Quelle: http://www.face-of-fishing.org

Schon am nächsten Tag nahm ich die Babys mit ans Wasser um den Lauf zu testen. Der ist einfach gigantisch! Diese Wobbler stehen Illex und Jackson vom Lauf her in nichts nach. Leider konnte ich aus Zeitgründen noch keinen intensiven Fangtest machen, der wird aber schnellstmöglich erfolgen.

Das einzige, was mich wirklich sehr stört, ist der Umgang mit den Porto-und Versandkosten bei Face of Fishing. Berechnet wurden 6,95 € obwohl die in nem normalen Maxibrief für 1,80 € versendet wurden. Da könnte man doch wahrlich etwas mehr Kundenfreundlichkeit zeigen.

Empfehlen kann ich die Wobbler uneingeschränkt. Vielleicht sollten Interessenten aus Portogründen aber über eine Sammelbestellung nachdenken.

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Wie geil ist das denn? Rapala hat zur EM für jedes Teilnehmerland einen Wobbler gefertigt. Ganz klar, dass ich gleich mal den Wobbler “Polska” gekauft hab!

Rapala

Den bekommt meine Freundin, die gebürtige Polin ist, gleich am Mittwoch zu ihrer (hoffentlich) bestandenen Fischereiprüfung. Naja, auch wenn sie nicht besteht, bekommt sie den Wobbler natürlich! Quasi als Motivation die Prüfung beim nächsten mal zu schaffen, um dann endlich zu zeigen, wie sehr auch die Hechte und Zander auf Polen stehen…

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Neulich habe ich darüber geschrieben, wie man größere Krebsimitate aus Gummi am Offsethaken befestigt und wie diese dann gefischt werden können. Natülich kann man auch sehr kleine Gummikrebschen sehr gut für die Angelei auf Großbarsche einsetzen. Dafür werden diese am Drop-Shot System gefischt. Einfach auf den Haken ziehen und wie gewohnt knapp über Grund anbieten. Ich würde den Abstand zum Blei in diesem Fall allerdings etwas geringer wählen als bei Gummifischen/Würmern, da sich besonders die ganz kleinen Krebse sehr nah am Grund aufhalten.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Gummis auf kleinste Bleiköpfe mit 6er oder 8er Haken zu ziehen. Diese werden dann vom Boot aus sehr leicht über den Grund gezupft. Für die Uferangelei eignet sich diese Methode nur sehr eingeschränkt, da weite Würfe so nicht möglich sind und auch die Köderkontrolle eher zu wünschen übrig lässt.

Eine dritte Art kleine Gummikrebse zu verwenden ist es, sie als s.g. Springer vor einen anderen Kunstköder zu montieren. Das bedeutet, dass ähnlich wie bei Drop-Shot ein Haken mittels Palomarknoten an einem (Fluorocarbon-)Vorfach befestigt wird. Ca. 10-20cm dahinter kommt dann, anstelle des Drop-Shot Bleies, ein weiterer Kunstköder. Ich bevorzuge hier den Einsatz von 6-10cm langen Gummifischen im Barschdesign. Diese Montage erweckt, bei richtiger Führung, unter den Barschen den Anschein, dass da ein kleinerer Artgenosse hinter einem leckeren Krebschen herjagt. Das wiederum erweckt einen gewissen Futterneid und kann auch bei sonst eher lethargischen oder satten Fischen noch Erfolge bringen.

Springer Krebs

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Eines der beforzugten Beutetiere von Barschen und Zandern ist der Krebs. Somit liegt es nahe, Krebsimitate aus Gummi an Gewässern einzusetzen, die über einen Krebsbestand verfügen.

Gummikrebse

Sehr einfach kann man einen Krebs mit einem braunen/schwarzen Doppelschwanztwister imitieren. Dazu muss dieser nur in kurzen Sprüngen über den Grund geführt werden. Die beiden “Schwänze” stellen hier die Scheren dar. In klaren Gewässern, oder bei besonders misstrauischen Fischen, reicht das allerdings nicht aus. Ein weiterer Nachteil der Twister ist, dass diese durch den herausstehenden Haken einem sehr hohen Hängerrisiko ausgesetzt sind. Und da sich sowohl Krebse, als auch Raubfische bevorzugt an Unterwasserhindernissen aufhalten, kann das schnell teuer werden.

Für diese Bedingungen gibt es eine Reihe an mehr oder weniger gelungenen Gummikrebsen, die an modernen Systemen des Finessefischens angeboten werden können. Die Scala geht hierbei von kleinen, ca. 2-3cm Krebschen für das Drop-Shot System bis hin zu großen Krebsen von 11cm+, die z.B. am Offsethaken gefischt werden können.

Gummikrebse

Meine absoluten Favoriten sind die Krebse von Jenzi. Die sind aus nem super weichen Gummi und haben obendrein einen Hohlraum im Inneren. Dadurch lassen sie sich perfekt so an den Haken montieren, dass sie so gut wie nie irgendwo hängen bleiben, aber dass auch sehr vorsichtige Bisse i.d.R. verwandelt werden können. Dazu muss lediglich ein Bleischrot auf den Knick am Offsethaken geklemmt werden und schon kanns losgehen.

Krebs offset

Durch den Hohlraum im Körper des Gummis steht der Krebs dann im Wasser naturgetreu mit dem Schwanz nach unten und dem Kopf incl. Scheren leicht schräg nach oben, quasi in Abwehrstellung. Das Bleischrot kann in der Größe ganz dem Gewässer angepasst werden. Sollte einmal mehr Blei vonnöten sein, z.B. aufgrund stärkerer Strömung, empfiehlt es sich nur ein kleines Bleischrot zu nehmen, um den Krebs vor einem Verrutschen auf dem Haken zu schützen, und das ganze dann am Texasrig zu montieren.

Krebs Texas

Ich führe den Gummikrebs in kleinen Hüpfern von ca. 15-25cm über den Grund. Meist kommen die Bisse in der kurzen, ca. 2-3 sekündigen Ruhepause dazwischen und fast immer sind diese hammerhart. Ich nehme an, dass das damit zusammenhängt, dass Krebsscheren sehr unangenehm für einen Räuber werden können, wenn sie nicht sofort durch verschlucken unschädlich gemacht werden. Ein Versuch mit Gummikrebs lohnt sich auf jeden Fall und kann auch in überfischten Gewässern noch als Trumpf stechen.

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