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Am Freitag wollte ich es nochmal wissen. Bevor es richtig kalt wird, sollte es noch einmal auf Wels an den Rhein gehen. Die Montage dazu wurde mit U-Pose und Tauwurmbündel ins ausgespülte Loch am Buhnenkopf einer besonders tiefen Buhne ausgelegt.

Das Ergebnis, 1,35m:

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Am Dienstag hat es geklappt, ich habe meinen ersten nennenswerten Wels auf die Schuppen legen können. Nachdem ich vor zwei Wochen ein Guiding, mit dem Ziel mir die Welsangelei näher zu bringen, gebucht und mir das nötige Equipement gekauft hatte, hat es jetzt beim zweiten Ansitz schon gleich gerummst. Gegen 22:45 Uhr bimmelte das Glöckchen an meiner hoch aufgerichteten Welsrute. Ich hatte sie mit einem Tauwurmbündel an der U-Posen-Montage direkt am Buhnenkopf ins ausgespülte Loch ausgelegt. Das bimmeln war anfangs so leicht, dass ich dachte irgendwelches Treibgut sei mir in die Schnur getrieben. Diese Annahme entpuppte sich dann allerdings sehr schnell als Fehlannahme. Der Zug auf die Rute wurde deutlich stärker und als ich den Anschlag setzte, merkte ich sofort, dass ich es mit keinem kleinen Wels zu tun hatte, dar Adrenalinspiegel ging augenblicklich hoch. Der Fisch hatte ordentlich Kraft und auf Grund eines wackligen Stands auf den Steinen der Buhne schaffte er er doch tatsächlich mich ins Stolpern zu bringen. Zwei-drei Schritte musste ich auf ihn zu machen um nicht zu stürzen.

Keine Ahnung wie lange ich ihn gedrillte hab, aber irgendwann konnte ich dann endlich meinen ersten Waller im Schein der Kopflampe sehen. Der Anblick versetzte mir dann den nächsten Adrenalinkick. Ich hatte noch nie in einem heimischen Gewässer einen solchen Fisch gefangen. Schnell wurde mir bewusst, dass ich gleich in dieses riesige Maul, in dem irgendwo auch mein Drilling steckte, meine Hand würde hineinschieben müssen, um den Fisch per Wallergriff zu landen. Nach kurzem Zögern zog ich mir mit der freien Hand mein T-Shirt aus, wickelte es um meine rechte Hand, griff zu und konnte den Waller sicher an Land bringen.

Mein erster Rheinwels war besiegt und ich war überglücklich. Das Maßband zeigte auf den Zentimeter genau 1,50m, mein persönlicher Rekord.

Waller aus dem Rhein

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Kathi beim AngelnAm Freitag und Samstag Abend waren Kathi und ich zum Aalangeln am Rhein. Wir hatten es uns dazu am Stammheimer Ufer gemütlich gemacht und harrten der Dinge die da kommen sollten.
Platziert hatten wir uns mittig zwischen zwei Buhnen, die aufgrund des leicht erhöhten Wasserstands von 3,85m am Freitag bzw. 3,95m am Samstag überspült waren.
Ich hatte eine Rute mit einem 140gr. schweren, abgeflachten Stömungsblei an die Strömungskante gelegt und eine weitere mit einem 120gr. Tirolerhölzl in die Kreiselströmung inmitten des Buhnenfelds. In diesem Bereich ist der Untergrung überwiegend kiesig mit vereinzelten größeren Steinen. Dadurch ist zum einen die Hängergefahr reduziert und zum anderen gibt es so auch weniger Aufenthaltsflächen für Grundeln, da diese Steine benötigen um sich daran anzusaugen.
Gegen 22:30Uhr hatte ich dann den ersten Biss und ein fingerdünnes Äälchen fiel zum Glück beim aus dem Wasser heben wieder vom Haken zurück ins nasse Element. Schon um 23:00Uhr ging es dann los, der erste gute Aal des Abends landete “im Sack” und so ging es dann weiter, bis gegen 0:30Uhr die Beißphase endete.
Wir hatten am Freitag Abend 4 Aale, davon 2 gute sowie zusätzlich zwei Verluste im Drill zu verzeichnen. Am Samstag ging es dann nicht ganz so gut weiter, da die Temperatur durch einen Wetterumschwung deutlich gesunken war. An diesem Abend konnten wir trotz ständig leergefressener Haken lediglich einen guten Aal landen.
Interessant war, dass die Rute, die auf der Sandbank in der Kreiselströmung mit Abstand die meisten Bisse zu verzeichnen waren. Ich werde das weiter beobachten…

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