Geschrieben von Daniel in Fliegenbinden
Neben der Planung der Hochzeitsreise hat man ja im Winter bekanntlich viel Zeit um sein Angelgerät zu pflegen…oder um Fliegen zu binden. Ich habe mir also eine Grundausstattung an Bindematerialien und –geräten gekauft und angefangen mir einen Teil meiner in 2010 zu verwendenden Fliegen selbst zu binden. Für die Kosten hätte ich mir zwar auch locker genug Fliegen für die nächsten zwei bis drei Jahre kaufen können, aber es geht ja auch um den Spaß (irgendwie strapaziert man diese Ausrede als Angler verdammt häufig muss ich sagen).
Dank Medien wie YouTube fällt es einem nicht wirklich schwer die grundlegenden Handgriffe, wie das Einbinden von Hecheln oder das Einbringen von Dubbing, schnell zu lernen. Auch der Kopfknoten geht dank ausgefeilter Knotenbinder recht schnell in Fleisch und Blut über.
Für den Anfang hab ich mich auf die etwas leichter zu bindenden Nymphen konzentriert und neben einigen „Totalausfällen“, die von den Forellen wohl höchstens genommen werden um deren Leiden ein schnelles Ende zu bereiten, sind mittlerweile einige brauchbare Nymphen entstanden. Die Binderei macht langsam auch wirklich Spaß und wenn am Wochenende mal wieder DSDS (alternativ Topmodel o.ä.) läuft, ist es eine willkommene Ablenkung von den aus diesen Shows unweigerlich resultierenden Kopfschmerzen. Kurzum: meine ersten Fliegen siehe Bild, noch bessere werden folgen…

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Geschrieben von Daniel in Kleidung, Tests
Nach ausführlichem Testen meiner Watjacke von Dega möchte ich jetzt mal eine Zwischenbilanz ziehen. Die Jacke hat sich während des doch eher feuchten Sommers als durchaus wasserdicht bewährt. Angeln im Regen und bei Wind sind nun kein Problem mehr für mich. Auch die Kaputze rutscht nicht ins Gesicht, da sie dank Gummizug individuell an den Kopf anpassbar ist. Die Anzahl der Taschen ist für meine Zwecke bisher immer ausreichend gewesen, lediglich die Tasche auf dem Rücken hat eine für meinen Watkescher zu kleine Öffnung. Da ich aber seit geraumer Zeit eh die Handlandung bzw. den Boga-Grip bevorzuge, stört mich diese Tatsache weniger. Unbequem wird die Jacke allerdings, wenn man sie nicht nur zum aktiven Angeln einsetzten möchte. Beim Ansitzen rutscht der Bund auf Grund des sehr kurzen Schnitts der Jacke ständig nach oben und man bekommt einen kalten Rücken im Bereich der Nieren. Das finde ich sehr schade, da ich denke, dass es mit geringem Aufwand möglich gewesen wäre da Abhilfe zu schaffen. Andererseit ist es nunmal eine Watjacke und keine Ansitzjacke. Also Fazit: Ich bereue es bisher nicht sie gekauft zu haben und freue mich auf viele weitere Stunden des Testens. Der Herbst kommt mit großen Schritten und da bin ich gespannt, wie sie sich bei richtigem Sauwetter schlägt.
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Geschrieben von Daniel in Gummiköder
Neulich las ich in einer älteren Ausgabe der Angel Woche einen Artikel über das selber gießen von Gummiködern. Hierin wurde beschrieben, wie man einen Abdruck von einem Gummiköder macht, um diesen dann als Gussform für eingeschmolzene, alte Gummis zu verwenden. Da ich zu 90% mit eher weichen Gummiködern, wie z.B. Kopytos fische, erlebe ich es oft, dass gerade die kleineren Hechte oder Zander diese Gummis im Handumdrehen zerlegen. Also dachte ich, wenn ich mir eine solche Form herstelle, kann ich all die zerbissenen, schwanzlosen, eingerissenen oder sonstwie zerstörten Gummis wieder einschmelzen und neu gießen. Gesagt, getan und nach einigem herumprobieren habe ich heut meine erste, selbstgegossenen GuFi-Kopie hergestellt. Natürlich wird der morgen gleich ausprobiert, ist ja wohl klar! Darüber hinaus hat mir diese Bastelei heut solchen Spaß gemacht, dass ich mich in nächster Zeit daran machen werde, meinen eigenen, speziell auf mein Lieblingsgewässer abgestimmten Gummi zu erschaffen. Ich bin mal gespannt, ob mir das gelingt…
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