Posts Tagged “Zander”

Gestern abend war ich für 1,5 Stunden am Rhein um ein bissl auf Barsche zu angeln. Leider ist der Wasserstand zur Zeit sehr hoch und die Strömung entsprechend kräftig. Hinzu kommt eine Milchkaffe-Färbung, die das Angeln auf Sichträuber nicht leichter macht. Ich entschied mich daher für den Einsatz von ASPs, da diese 1. sehr starke Vibrationen abgeben, die von den Fischen wahrgenommen werden und 2. durch ihr hohes Eigengewicht in Kombination mit dem kleinen Körper sehr gut mit starker Strömung klar kommen und nicht sofort an die Oberfläche gedrückt werden.
Leider brachten sie mir trotz all dem auch nach gefühlten 1.000 Würfen keinen Erfolg. Frustriert kramte ich in meiner Tasche und band einen Kopyto an, den ich aber gleich nach zwei/drei Würfen irgendwo in einem mitgespülten Baumstamm festsetzte und abriss. Ich wollte eigenlich zusammenpacken, als beim Schließen meiner Tasche mein Blick auf einen kleinen Effzett-Nachbau von Suxxess (?) fiel. Keine Ahnung woher ich den habe aber ich dachte, dass ein paar Würfe damit nicht schaden können.

Gesagt, getan. Rangeknüppert und schon beim zweiten Wurf gabs einen Biss direkt an der Uferkante. Völlig überraschend hing da doch tatsächlich ein Fisch, der sich als ca. 50er Zander entpuppte an meiner Angel. So kann ich mittlerweile auch sagen, dass mir das Drillverhalten der Urban Spirit richtig gut gefällt. Eine stramme Rute, bei der ich mich schon sehr auf größere Fische freue.
Also, auch bei Hochwasser beißen die Fische, man muss ihnen nur den richtigen Köder servieren ;)

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Auf der Arbeit ging es gestern hoch her und somit war ich froh, dass ich im Anschluss noch eine Stunde angelnd am Rhein verbringen konnte. Es war kalt und die Luft angenehm klar, genau das Richtige um den Kopf frei zu bekommen. Ich angelte an einer Hafenausfahrt und konnte dabei ein Industrieanlagen-Panorama bewundern, dass am hellen Tage sehr unschön aussieht. Bei Nacht allerdings verwandelt es sich in ein mystisches Panorama, dass auch aus einem Endzeit-Movie stammen könnte.

Nächtliche Industrieanlagen
Nächtliche Industrieanlagen

Trotz des Anblicks konnte ich mich aber doch auch aufs Angeln konzentrieren. Ans Band kam, wie meistens in der Nacht, ein Kopyto am 14g Kopf. Nachdem ich die ersten Würfe erfolglos klassisch gejiggt hatte, brachte bereits der erste Wurf mit nem gefaulenzten Shad einen Biss. Ich konnte kurz darauf einen ca. 45er Zander zum kurzen Fototermin an Land bringen. Danach ging leider nichts mehr, aber ich musste auch nach knapp einer Stunde wieder los. Somit ist das Ergebnis, ein Zander bei einer Stunde Angeln, gar nicht so schlecht.

Und hier isser:

Feierabend-Zander
Feierabend-Zander

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Ich war heut wieder am Rhein mit Gummis unterwegs. Schon nach wenigen Würfen konnte ich den ersten Biss verzeichnen. Der Räuber am anderen Ende nahm einen Kopyto in so einer komischen dunkelgrün-gelblich-glitter-matschefarbe. Gebissen hat er direkt an der Kante, an der die Hauptströmung in ruhigeres Nebenwasser übergeht. Generell ist das ein sehr guter Bereich. Hier kann mit relativ leichten Bleiköpfen gefischt werden um guten Bodenkontakt halten zu können und trotzdem für Raubfische leicht inhalierbar zu sein. Leider konnte ich den Fisch nicht keschern, da er sich im etwas zu harten Drill verabschiedet hat. Allerdings hing bereits wenige Würfe später ein weiterer Zander am Band, der zu einem kurzen Landgang mit Fotoshooting bereit war.

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Ich konnte gestern meinen ersten Zander aus dem Rhein an Land bringen. Bei meinem dritten Ausflug mit der Spinnrute am Rhein hats endlich geklappt. Der Angeltag begann zunächst ähnlich verlustreich wie seine Vorgänger. Ich “versenkte” diverse Gummis im Rhein auf der Suche nach einer Möglichkeit und einer Technik nach am Grund zu fischen und trotzdem halbwegs hängerfrei davon zu kommen.  Als dann auch noch einer meiner Illex-Wobbler durch einen dummen Fehler unwiederbringlich zwischen die Steinpackung der Buhne fiel, wollte ich erst abbrechen und einfach nur nach Hause fahren.

Ich kam mir vor wie ein blutiger Anfänger, der seine ersten Versuche mit Kunstködern vollführt. Letztenendes entschied ich mich dann aber doch noch ein bisschen zu bleiben. So montierte ich einen kleinen Hammer-GuFi in braun an einem 10gr Bleikopf. Dieser flog dann parallel zur Buhne ins Wasser. Absinken lassen, anlupfen, absinken und bums, ein Biss! Yes! Ich war wieder im Spiel!!! Nach kurzem aber heftigem Drill konnte ich ihn dann an Land bringen. Ich war noch nie so stolz auf einen selbst gefangenen Zander. Auch wenn er nur 65cm maß, diesen Zander kann ich ohne schlechtes Gewissen als den teuersten meiner bisherigen Anglerkarriere bezeichnen.

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Gestern war ich nach einer Woche Ruhepause mal wieder an der Schleuse. Auf Drop-Shot konnte ich zuerst einen kleineren Barsch überlisten.

DropShot Barsch

Danach folgte ein zweiter, etwas größerer auf Kopyto in weiß/schwarz. Nach etlichen Würfen gab es schließlich einen ordentlichen Rums in der Rute und ich konnte einen wirklichen Dickbarsch landen. Barsch

Dem folgte dann noch ein mittelgroßer Hecht, der zum Glück so spitz gebissen hatte, dass es die 25er Fluoro nicht zwischen die Zähne bekommen konnte. Ein Wechsel auf den Salty Bite am Texas-Rig sollte noch den einen oder anderen Großbarsch aus dem Versteck kitzeln, konnte aber nur nen ca. 50cm Zander verführen, der gleich wieder schwimmen durfte. Gegen 11.00Uhr wurde ich dann vom Schleusenwärter vertrieben…

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