Posts Tagged “Zander”

Was is denn das bitte für ne Überschrift für ein Angelblog??? Ganz einfach, ich war gestern wieder an der Dahme fischen und habe dort einen anderen Angler getroffen. Gut – das allein ist nun nicht so spektakulär. Die Tatsache jedoch, dass er so sehr auf meiner Wellenlänge schwimmt, ist da schon eher ne Besonderheit. Irgendwie treffe ich sonst meist nur auf anglerische Totalausfälle, die mit Knüppeln und 45er geflochtenen plus kleinsten Spinnern mit Stahldrahtvorfächern auf Barsche angeln und mich dann blöd angucken, wenn ich die Fische fange und sie nur Schneider bleiben.

Ok, das erklärt aber noch immer nicht die Überschrift. Also, dieser Angler und ich kamen nun so ins Gespräch, als ich einen Zander ans Band bekam und er ihn freundlicherweise für mich fotografiert hat.

Zander

Wir unterhielten uns eine ganze Zeit lang über dies und das und dabei stellte sich heraus, dass er genauso ein Freak (sorry Willi ;) ) bzgl. seiner Kunstköder ist wie ich. So kam es dann, dass wir uns gegenseitig unsere “Geheimwaffen” zeigten und, ähnlich wie es bei den Stickeralben auf dem Schulhof der Fall ist, auch der eine oder andere Gummiköder den Besitzer wechselte.

Wir fischten auch noch eine Weile zusammen und konnten ein paar schöne Barsche überlisten. Nachdem Willi dann den Heimweg angetreten hatte klappte es bei mir noch mit drei wirklich guten gestreiften und als Abschluss konnte ich noch einen weiteren Zander von meinem gelben 5,5cm Kopyto überzeugen.

Alles in allem war das wieder ein sehr schöner Angeltag, der nicht nur gute Fische sondern vielleicht auch eine neue Freundschaft hervorbrachte.

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Gestern hab ich mich um 4:30 Uhr aus dem Bett gequält, da ich gleich früh an der Schleuse sein wollte. Kurz nach 5:00 Uhr war ich dann auch dort und als erstes viel mir auf, wie kalt es doch morgens noch sein kann. Das Thermometer zeigte kuschelige vier Grad an, gefühlt waren es aber minus 20! Egal, ich war ja nicht zum Spaß da, sondern zum Angeln. Die kleine Pezon&Michel wurde mit nem 5cm Kopyto beködert und die gute alte Shimano Solstace mit ner Drop-Shot Montage. Voller Eifer und der vielen großen Barsche gewiss, flog also bald der erste Gummi ins Wasser, ihm folgte der nächste Wurf, ein weiterer, noch einer und danach noch etliche mehr. Irgendwie wollte nichts passieren. Ich wechselte die Farben und die Größen aber nichts konnte die Barsche überzeugen. Gegen 8:00 Uhr stöberte ich, mittlerweile recht verzweifelt, in meinen Köderboxen herum und zog einen Gummi hervor, den ich mir vor einem Jahr mal bestellt, aber noch nie gefischt hatte. Es war ein Salty Bite Shad in Chartreuse glitter (oder wie auch immer diese Farbe heißt). Diesen hab ich auf einem Offsethaken am Texasrig montiert. Salty Bite Das Bild ist zwar etwas unscharf aber das Prinzip ist zu erkennen. Schon nach wenigen Würfen hing ich trotz der versteckten Hakenspitze am Grund fest, super Trick! Allerdings konnte ich mich nicht lange ärgern, da sich der Hänger auf einmal bewegte. Ich hatte einen Biss, das war gut. Zuerst dachte ich, dass ich einen halbstarken Hecht ans Band bekommen hätte, bekam den Fisch aber gleich darauf kurz zu sehen und erkannte einen wirklich guten Zander. Mein Herz schlug schon deutlich schneller nach diesem Anblick und ich hatte Angst diesen schönen Fisch zu verlieren. Der wiederum hatte scheinbar Angst, dass das Gegenteil eintritt und somit kämpfte er wirklich sehr wild. Nach ca. zehn Minuten lies er sich dann aber vorsichtig von mir aus dem Wasser heben. In kürzester Zeit entfernte ich den Haken, machte ein Foto und der Bursche durfte wieder schwimmen. Natürlich nicht, ohne ihn an meine Rute zu halten, um dann später nachmessen zu können, wie groß er ungefähr war. Das Bandmaß zeigte knapp 80 cm. Zander Leider ist mein Arm zu kurz und somit konnte ich den Zander nicht in voller Größe fotografieren. Egal, ich hatte ja meinen Spaß und als Erinnerung ist dieses Bild auch gut. Gegen mittag traf ich mich dann noch mit einem befreundeten Angler, um es an einem kleinen Tonsee auf eingesetzte Forellen zu probieren. Die jedoch wollten nicht mit uns spielen und wir wechselten an einen weiteren Tonsee, den ich bisher nur vom sehen kannte. Dort wollten wir es auf Barsche probieren, von denen es in diesem See recht große Exemplare geben soll. Leider konnten wir nicht einen von ihnen überreden anzubeißen. War aber nicht so schlimm, wir hatten einen sehr schönen Tag, haben viel gelacht und “gefachsimpelt” und ich freue mich schon auf den nächsten Angeltag mit Wieland aka Willi.

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