Der Wasserstand geht endlich zurück und liegt mittlerweile wieder im fischbaren Bereich. Auch die Wassertrübung ist erträglich und somit kann sehr schön auch mit kleinen Fliegen gefischt werden.
Am Samstag musste ich das Fischen auf Grund einer vorbeiziehenden wilden Horde von Kanufahrern breits nach einer halben Stunde wieder einstellen.
Die Jungs hatten nicht nur so viel Unruhe ins Wasser gebracht, dass jede Forelle sich in die tiefsten Winkel ihres Verstecks zurückgezogen hatte sondern es durch wildes Paddeln und Wellenwurf auch so eingetrübt, dass selbst der Fisch mit den schärfsten Augen keinen Köder mehr hätte entdecken können.
Da ich aber auch keine Lust hatte zu warten bis sich alles wieder normalisiert, gab ich es für den Tag auf und besuchte die Sülz am Sonntag wieder.
Am Sonntag Nachmittag probierte ich es also zuerst mit kleinen Nymphen, auf die ich auch die ersten vorsichtigen Zupfer verzeichnen konnte. Immer wenn die Sonne hinter den Wolken hervor kam, fingen die Fische sofort an zu steigen. Also wurde kurz entschlossen eine kleine, graue Trockenfliege angebunden, die auch unzählige Male attakiert wurde.
Leider ließen sich die großen Vertreter der Bachforellen nicht blicken und so endete der Saisonstart nur mit Babyforelle aber vielen schönen Eindrücken und einem kleinen Vorgeschmack auf die noch junge Saison.

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